Achim pflanzt 290 Bäume in vier Stadtteilen
Von Mitte November bis Weihnachten sollen in Achim rund 290 Bäume gepflanzt werden. Die Deutsche Bahn finanziert die Ersatzpflanzungen und drei Jahre Pflege.
Die Stadt Achim lässt von Mitte November bis voraussichtlich Weihnachten rund 290 Bäume auf kommunalen Flächen pflanzen. Die meisten Standorte liegen in Baden, Bierden, Uesen und Uphusen. Während der Arbeiten kann es vorübergehend zu Beeinträchtigungen auf angrenzenden Verkehrswegen kommen.
Bei den neuen Bäumen handelt es sich um Ausgleich für zuvor entfernte, durch die städtische Baumschutzsatzung geschützte Bäume. Die Kosten trägt die Deutsche Bahn aufgrund vorgeschriebener Ersatzzahlungen. Darin enthalten ist auch die Pflege der Anpflanzungen während der ersten drei Jahre. Anschließend übernimmt die Stadt diese Aufgabe.
Für Hitze ausgewählt
Der Umweltbereich der Stadt hat die Arten anhand der Straßenbaumliste der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz ausgewählt. Berücksichtigt werden demnach Gehölze, die sich als Straßenbäume eignen und mit längeren Hitze- und Trockenphasen vergleichsweise gut zurechtkommen.
Die Gartenamtsleiterkonferenz ist ein Zusammenschluss kommunaler Grünflächenverwaltungen. Sie unterstützt den Deutschen Städtetag über dessen Fachkommission Stadtgrün und stellt unter anderem fachliche Empfehlungen für die Auswahl geeigneter Bäume bereit.
Standorte können abweichen
Die Pflanzungen verteilen sich über mehrere städtische Flächen. Nach Angaben der Stadt bildet der veröffentlichte Plan den vorgesehenen Umfang ab. Im Verlauf der Arbeiten sind jedoch kleinere Änderungen bei einzelnen Standorten möglich.
Die Aktion ergänzt den Baumbestand in mehreren Achimer Ortsteilen. Zugleich erfüllt sie die Vorgaben der Baumschutzsatzung, nach denen für geschützte und entfernte Bäume ein Ausgleich geleistet werden muss.
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