Achim erhält Millionenförderung für Innenstadt und Lieken-Quartier
Für die Sanierung der Achimer Innenstadt und der Nördlichen Innenstadt stehen in den kommenden Jahren insgesamt rund 30 Millionen Euro bereit.
Die Stadt Achim erhält Fördermittel für zwei Sanierungsgebiete: Für die Innenstadt sind bis 2040 rund zehn Millionen Euro vorgesehen. In die Nördliche Innenstadt mit dem Lieken-Quartier und dem Umfeld des Bahnhofs sollen bis 2031 insgesamt 20 Millionen Euro fließen.
Die Bescheide des Landes Niedersachsen übergaben die Leiterin des Amts für regionale Landesentwicklung, Karin Beckmann, und die Landtagsabgeordnete Dörte Liebetruth im Achimer Rathaus an Bürgermeister Rainer Ditzfeld. Anschließend informierte sich Beckmann vor Ort über die Planungen.
Erste Mittel noch 2026
Achim wurde neu in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ aufgenommen. Daraus stehen der Stadt noch in diesem Jahr 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Bund, Land und Stadt tragen die Kosten jeweils zu einem Drittel, sodass Achim dafür 500.000 Euro selbst finanzieren muss. Bis 2040 summiert sich das Fördervolumen für dieses Gebiet auf rund zehn Millionen Euro.
Mit dem Geld soll der zentrale Geschäftsbereich als Einkaufsstandort weiterentwickelt werden. Vorgesehen sind zudem eine barrierefreiere Fußgängerzone sowie Verbesserungen an Plätzen, Straßen und Freiräumen. Weitere Ziele sind mehr Grün im öffentlichen Raum und Maßnahmen zur Anpassung an Hitze und Starkregen, etwa durch Verschattung, Entsiegelung und Regenwassermanagement.
Bahnhofsumfeld bis 2031
Für die Gesamtmaßnahme Nördliche Innenstadt erhält Achim 2026 rund 1,88 Millionen Euro aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Der städtische Anteil liegt bei 625.000 Euro. Bis 2031 sollen insgesamt 20 Millionen Euro in das Lieken-Quartier und den Bereich um den Achimer Bahnhof investiert werden.
Die Stadtverwaltung verwies bei der Übergabe darauf, dass öffentliche Sanierungsmittel auch private Investitionen auslösen könnten.
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