A7 südlich des Elbtunnels wird achtspurig – Staus bleiben

Nach sechs Jahren Bauzeit ist die A7 südlich des Hamburger Elbtunnels erweitert. Befahrbar ist der Abschnitt ab Montag, Engpässe bleiben jedoch bestehen.

Verkehr 26. September 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Die auf acht Fahrstreifen ausgebaute A7 südlich des Hamburger Elbtunnels wird an diesem Samstag offiziell freigegeben. Der Verkehr kann den rund vier Kilometer langen Abschnitt allerdings erst von Montagmorgen an nutzen. Am Wochenende bleiben die Autobahn und der Elbtunnel wegen Restarbeiten sowie weiterer Bauarbeiten nördlich der Elbe gesperrt.

Zur Freigabe werden Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU), Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) sowie Vertreter der Autobahn GmbH und der Projektgesellschaft Deges erwartet. Die Arbeiten dauerten sechs Jahre.

Lücke zwischen Fahrbahnen geschlossen

Der ausgebaute Abschnitt führt über die Hochstraße Elbmarsch zwischen dem Elbtunnel und dem geplanten Kreuz Hamburg-Hafen. Dort soll bis 2028 die A26 West aus Richtung Stade angeschlossen werden. Zwischen den bisherigen Richtungsfahrbahnen der Brückenkonstruktion bestand eine Lücke, die bereits beim Bau vor mehr als 50 Jahren für eine spätere Erweiterung vorgesehen worden war. In diesen Zwischenraum wurden nun zwei zusätzliche Fahrstreifen eingebaut.

Für den Ausbau mussten unter anderem die Stützpfeiler und Gründungen verstärkt werden. Der 1975 eröffnete ursprüngliche Brückenbau soll nach derzeitiger Planung noch bis 2045 genutzt werden. Bis dahin muss geprüft werden, ob anschließend ein Ersatzneubau notwendig ist. Bereits vor den Arbeiten an der Hochstraße war die etwa 400 Meter lange Rampe zum Elbtunnel neu gebaut worden. Seit Mai 2023 liegen die Tunnelzufahrten auf einem aufgeschütteten Damm statt auf Stützpfeilern.

Engpass bleibt bis 2029

Trotz der Erweiterung müssen Reisende vorerst weiter mit Staus rechnen. Nördlich des Elbtunnels wird die A7 noch bis Ende 2029 ausgebaut. In Altona entsteht ein mehr als zwei Kilometer langer Lärmschutztunnel. Dort stehen während der Bauzeit nur drei Fahrstreifen pro Richtung bereit. Um Rückstaus im Elbtunnel zu vermeiden, wird die Fahrbahn in Richtung Flensburg deshalb schon vor der Tunneleinfahrt von vier auf drei Spuren verengt.

Originalquelle

Nordsee-Zeitung

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