A1 Richtung Bremen gesperrt: Lange Staus vor Hamburg

Die Sperrung der Süderelbbrücke bremst den Verkehr auf der A1 Richtung Bremen. Auch auf der Ausweichroute über die A7 kommt es zu langen Staus.

Verkehr 19. September 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
A1 Sperrung (Archivfoto)
A1 Sperrung (Archivfoto) | Foto: Luković1178 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Sperrung der A1-Süderelbbrücke in Richtung Bremen sorgt an diesem Wochenende für erhebliche Verkehrsprobleme in Hamburg. Zwischen Moorfleet und Stillhorn staute sich der Verkehr zeitweise auf rund sieben Kilometern. Nach Angaben der Autobahn GmbH mussten Reisende teilweise mehr als eine Stunde zusätzliche Fahrzeit einplanen.

Die Fahrbahn in Richtung Lübeck bleibt geöffnet. Zusätzlich ist die Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen gesperrt. Dadurch werden auch innerstädtische Ausweichstrecken stärker belastet.

A7 ebenfalls überlastet

Auch der Umweg über die A7 und den Elbtunnel brachte kaum Zeitgewinn. In Richtung Süden stockte der Verkehr zwischen Schnelsen und dem Elbtunnel auf etwa acht Kilometern. Die Polizei passte entlang der Umleitungsstrecke Ampelschaltungen per Hand an, um mehr Fahrzeuge durchzulassen.

Für den überregionalen Verkehr wird eine weiträumige Umleitung empfohlen. Sie führt vom Kreuz Lübeck über die A20 bis Bad Segeberg, anschließend über die B206 zur A7 bei Bad Bramstedt. Von dort verläuft die Strecke durch den Elbtunnel weiter in Richtung Hannover und Bremen. Örtlich steht die parallel zur A1 verlaufende B75 als Alternative zur Verfügung.

Arbeiten an zwei Brücken

An der Süderelbbrücke laufen Vorbereitungen für einen Neubau. Die stark befahrene A1 verbindet unter anderem Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Skandinavien mit Niedersachsen. Die Köhlbrandbrücke ist wegen planmäßiger Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten nicht befahrbar.

Beide Sperrungen sollen nach Angaben der zuständigen Behörden am Montagmorgen bis 5 Uhr aufgehoben werden. Bis dahin ist besonders auf den Strecken in Richtung Bremen mit längeren Fahrtzeiten zu rechnen.

Originalquelle

Nordsee-Zeitung

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