A1-Brückensperrung sorgt für lange Staus Richtung Bremen
Die gesperrte Süderelbbrücke belastet den Verkehr auf der A1 bei Hamburg. Auch auf der weiträumigen Umleitung über die A7 gibt es Verzögerungen.
Die Sperrung der Süderelbbrücke auf der A1 in Richtung Bremen führt bei Hamburg zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zwischen Moorfleet und Stillhorn staute sich der Verkehr zeitweise auf rund sieben Kilometern. Reisende mussten teils mehr als eine Stunde zusätzliche Fahrzeit einplanen.
Die Fahrbahn in Richtung Lübeck bleibt geöffnet. Zusätzlichen Druck auf das Hamburger Straßennetz verursacht die ebenfalls gesperrte Köhlbrandbrücke. Dadurch werden neben den Autobahnen auch innerstädtische Ausweichstrecken stärker belastet.
Umleitung über die A7
Für den überregionalen Verkehr wird eine weiträumige Umfahrung empfohlen. Sie führt vom Kreuz Lübeck zunächst über die A20 bis Bad Segeberg. Von dort geht es über die Bundesstraße 206 zur A7 bei Bad Bramstedt. Die A7 verläuft anschließend in Richtung Hannover und Bremen durch den Hamburger Elbtunnel.
Allerdings kommt es auch auf dieser Route zu dichtem Verkehr und längeren Wartezeiten. Die Umleitung bietet daher nicht in jedem Fall einen deutlichen Zeitgewinn. Wer Hamburg großräumig passieren muss, sollte mehr Reisezeit einplanen.
Örtliche Ausweichstrecke
Für kürzere Fahrten kann die parallel zur A1 verlaufende B75 genutzt werden. Wegen der hohen Belastung der umliegenden Straßen ist jedoch auch dort mit Verzögerungen zu rechnen. Autofahrerinnen und Autofahrer in Richtung Bremen sollten die aktuelle Verkehrslage vor Fahrtbeginn prüfen und nach Möglichkeit auf weniger stark frequentierte Zeiten ausweichen.
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