A28 bei Hude: Anhänger um 60 Prozent überladen
Die Polizei hat auf der A28 ein überladenes Gespann gestoppt. Dem Bremer Fahrer fehlte zudem die erforderliche Fahrerlaubnisklasse.
Die Autobahnpolizei hat am Mittwochabend auf der A28 bei Hude einen Kleintransporter mit deutlich überladenem Anhänger aus dem Verkehr gezogen. Bei der Kontrolle stellte sich außerdem heraus, dass der 47 Jahre alte Fahrer aus Bremen nicht die notwendige Fahrerlaubnisklasse für das Gespann besaß.
Die Beamten stoppten den Transporter gegen 22 Uhr, weil sie eine Überladung vermuteten. Auf dem Anhänger befanden sich 120 Europaletten. Eine anschließende Wägung bestätigte den Verdacht.
1,2 Tonnen zu viel
Der beladene Anhänger wog nach Angaben der Polizei 3,2 Tonnen. Damit überschritt er die für den Kleintransporter zulässige Anhängelast um 1,2 Tonnen. Das entspricht einer Überladung von 60 Prozent.
Zusätzlich überprüften die Einsatzkräfte die Fahrerlaubnis des 47-Jährigen. Dabei zeigte sich, dass er nicht über die für Kraftfahrzeuge mit einem solchen Anhänger erforderliche Klasse verfügte. Welche Fahrerlaubnis der Mann besaß und welche Klasse für das kontrollierte Gespann notwendig gewesen wäre, teilte die Polizei nicht mit.
Weiterfahrt untersagt
Die Beamten verboten die Weiterfahrt mit dem Anhänger. Sowohl gegen den Fahrer als auch gegen den Halter des Fahrzeugs wurden Verfahren eingeleitet. Zu den möglichen Konsequenzen und zur Höhe eines Bußgeldes machte die Polizei keine Angaben.
Die Kontrolle erfolgte durch Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn. Weitere Angaben zum genauen Abschnitt der A28 bei Hude oder zum Ziel der Palettenlieferung liegen nicht vor.
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Polizei DelmenhorstKommentare
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