Verkehr

Zwei Oberleitungsschäden bremsen Bahnverkehr zwischen Bremen und Hamburg

Nach Gewittern fallen weiter Regionalzüge aus. Zwischen Uelzen und Lüneburg fahren Ersatzbusse, auch Fernzüge Richtung Hamburg werden umgeleitet.

31. Juli 2026, 13:56 Uhr 1 Min. Lesezeit 3 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Bremen Hamburg (Archivfoto)
Bremen Hamburg (Archivfoto) | Foto: Matti Blume / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Auf der Bahnverbindung zwischen Bremen und Hamburg kommt es weiter zu Ausfällen und Verspätungen. Nach einem Gewitter am Donnerstagabend sind Oberleitungen bei Bad Bevensen im Landkreis Uelzen sowie bei Maschen im Landkreis Harburg beschädigt. Ein Gleis bei Maschen ist deshalb nicht nutzbar.

Betroffen sind laut Metronom die Regionalbahnlinien RE3, RB31, RE4 und RB41. Die Einschränkungen betreffen Verbindungen zwischen Uelzen und Hamburg sowie zwischen Bremen und Hamburg.

Ersatzbusse zwischen Uelzen und Lüneburg

Für Fahrgäste der Linien RE3 und RB31 ist zwischen Uelzen und Lüneburg ein Ersatzverkehr eingerichtet. Die Busse halten nach Angaben des Betreibers an allen regulären Stationen dieser Linien. Reisende müssen weiterhin mehr Zeit einplanen.

Auch der Fernverkehr ist beeinträchtigt: Züge von Hannover in Richtung Hamburg werden nach Angaben der Deutschen Bahn umgeleitet. Dadurch sind Verspätungen möglich.

Weitere Schäden nach Unwetter

Bereits am Donnerstagabend hatte es auf den Strecken erhebliche Verzögerungen und Teilausfälle im Regional- und Fernverkehr gegeben. Neben den Schäden an den Oberleitungen beeinträchtigten ein Böschungsbrand am Rangierbahnhof Maschen und ein umgestürzter Baum bei Ashausen im Landkreis Harburg den Betrieb.

Am Freitagmorgen war zunächst mit einer Reparatur bis zum Mittag gerechnet worden. Eine aktualisierte Prognose für die Dauer der Arbeiten nannte die Deutsche Bahn auf Anfrage des NDR nicht.

Originalquelle

NDR Niedersachsen

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