Workshop erklärt Starkregenkarten für Bremerhaven
Im Klimahaus zeigen zwei Forscherinnen, wie sich Überflutungsgefahren in Starkregenkarten erkennen und für das Risikomanagement nutzen lassen.
Wie lassen sich gefährdete Bereiche bei Starkregen erkennen? Damit beschäftigt sich ein Workshop am Montag, 23. November, im Klimahaus Bremerhaven. Von 17 bis 19 Uhr lernen die Teilnehmenden, Starkregenkarten zu lesen und die darin enthaltenen Informationen einzuordnen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich.
Starkregen kann binnen kurzer Zeit größere Flächen überfluten. Das Risiko besteht nicht nur in der Nähe von Flüssen. Karten zu solchen Wetterereignissen zeigen, wo sich Wasser sammeln oder ausbreiten kann und welche Gebiete besonders gefährdet sein können.
Karten gemeinsam auswerten
Geleitet wird die Veranstaltung von Dr. Antje Otto und Sarah Lindenlaub. Beide forschen am Institut für Umweltwissenschaften und Geographie der Universität Potsdam zu Naturrisiken. Im Workshop stellen sie verschiedene Starkregenkarten vor.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen die Darstellungen interaktiv und spielerisch erkunden. Gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen untersuchen sie, welche Aussagen sich aus den Karten ableiten lassen. Zudem geht es darum, wie die Informationen im Risikomanagement verwendet werden können.
Anmeldung bis 15. November
Für den Workshop sind keine Vorkenntnisse notwendig. Interessierte müssen sich bis Sonntag, 15. November, über die Veranstaltungsseite des Klimahauses anmelden. Der Termin richtet sich damit auch an Menschen, die bislang keine Erfahrung mit Starkregenkarten oder der Bewertung von Naturrisiken haben.
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Klimahaus BremerhavenKommentare
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