Werders Spektakel-Serie: 23 Tore in fünf Spielen
Werder Bremen trifft regelmäßig, bleibt defensiv aber anfällig. In den vergangenen fünf Partien fielen insgesamt 23 Tore.
Beim SV Werder Bremen folgt derzeit ein torreiches Spiel auf das nächste. Die vergangenen fünf Partien endeten aus Bremer Sicht 3:2, 2:2, 2:2, 3:2 und 2:3. Damit erzielte Werder in diesem Zeitraum zwölf Treffer, kassierte aber auch elf Gegentore.
Die Ergebnisse zeigen zwei Seiten der Mannschaft von Trainer Daniel Thioune. Bremen entwickelt offensiv viel Gefahr und kam in jeder der fünf Begegnungen mindestens zweimal zum Abschluss. Zugleich gelang es in keiner Partie, ohne Gegentor zu bleiben. Im Schnitt fielen 4,6 Treffer pro Spiel.
Offensive trifft Anfälligkeit
Die Spielweise erinnert damit an frühere Werder-Phasen unter Thomas Schaaf. Auch dessen Mannschaften standen häufig für offensiven Fußball, mussten wegen ihrer defensiven Anfälligkeit jedoch regelmäßig Rückschläge hinnehmen. Der Vergleich bezieht sich vor allem auf die hohe Zahl an Toren auf beiden Seiten.
Für Thioune liegt darin ein klarer sportlicher Ansatzpunkt. Die Bremer Offensive liefert beständig Treffer, während die Defensive zuletzt keinen Vorsprung zuverlässig absichern konnte. Zwei Siege und zwei Unentschieden aus den fünf genannten Spielen stehen einer Niederlage gegenüber.
Reaktion nach Pokal-Aus
Nach dem Ausscheiden im Pokal richtet sich der Blick auf die nächste Aufgabe gegen die TSG Hoffenheim. Thioune hatte vor der Begegnung eine Reaktion seiner Mannschaft gefordert und sich zuversichtlich gezeigt. Entscheidend wird sein, ob Werder seine offensive Stärke beibehält und zugleich die Zahl der Gegentore reduziert.
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