Werder schafft seltene Wende: Erstes Heim-Comeback seit 2002
Werder Bremen gewinnt nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gegen Augsburg. Eine solche Aufholjagd war den Bremern zu Hause zuletzt 2002 gelungen.
Werder Bremen hat im Weserstadion eine lange Serie beendet. Beim 3:2 gegen den FC Augsburg verwandelten die Bremer erstmals seit 2002 in einem Heimspiel einen Rückstand von zwei Toren noch in einen Sieg. Mitchell Weiser erzielte den entscheidenden Treffer in der dritten Minute der Nachspielzeit.
Die Gastgeber gerieten trotz eines offensiven Beginns zunächst ins Hintertreffen. Augsburg erspielte sich eine 2:0-Führung, doch Werder kam zurück und entschied die Partie kurz vor dem Abpfiff. Auch Marco Grüll war maßgeblich an der Aufholjagd beteiligt.
Parallele zu 2002
Das zuvor letzte Bremer Heimspiel mit einer erfolgreichen Wende nach einem Zwei-Tore-Rückstand lag 24 Jahre zurück. 2002 hatte Werder gegen den 1. FC Kaiserslautern zunächst mit 1:3 hinten gelegen und anschließend noch mit 5:3 gewonnen.
Der Erfolg gegen Augsburg knüpft damit an eine Phase an, in der Werder im Weserstadion mehrfach bemerkenswerte Spielverläufe zu seinen Gunsten drehen konnte. Anders als damals fiel die Entscheidung dieses Mal erst in der Nachspielzeit.
Drei Punkte nach Rückstand
Für den FC Augsburg war das 2:3 die erste Niederlage der noch jungen Bundesliga-Saison. Die Gäste waren nach drei ungeschlagenen Partien mit sieben Punkten als Tabellendritter nach Bremen gereist. Werder hatte vor der Begegnung vier Zähler gesammelt.
Mit dem späten Sieg sicherten sich die Bremer nicht nur drei Punkte, sondern erreichten zugleich eine im eigenen Stadion seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr gelungene Aufholjagd.
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