Werder lässt gegen Paderborn trotz deutlicher Chancenwerte Punkte liegen

18 Torschüsse und ein xG-Wert von 3,19: Beim Remis gegen Paderborn erspielte sich Werder Bremen klare Vorteile, nutzte seine Möglichkeiten aber nicht.

Sport 19. Oktober 2026, 10:30 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Weserstadion, Spielstätte von Werder Bremen (Archivfoto)
Weserstadion, Spielstätte von Werder Bremen (Archivfoto) | Foto: Moinsen95 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Werder Bremen hat beim Unentschieden gegen den SC Paderborn mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt gelassen. Die nach der Partie veröffentlichten Daten zeigen deutliche Vorteile für die Bremer: Werder kam auf 18 Torschüsse und einen sogenannten Expected-Goals-Wert von 3,19.

Dieser xG-Wert beschreibt anhand verschiedener Faktoren, wie wahrscheinlich Tore bei den herausgespielten Abschlüssen gewesen wären. Er deutet darauf hin, dass für Werder gemessen an der Qualität der Chancen mehr Treffer möglich waren.

Vorteile ohne Sieg

Auch beim Ballbesitz lag die Mannschaft vorn. Werder hatte den Ball über 56,3 Prozent der Spielzeit in den eigenen Reihen. Hinzu kam eine gesamte Laufleistung von 122,02 Kilometern. Dennoch reichten die statistischen Vorteile nicht zu einem Sieg.

Der Verein hob nach der Begegnung besonders Olivier Deman und Arthur hervor. Deman fiel demnach durch seine Laufleistung auf, Arthur durch sein Tempo. Konkrete Einzelwerte für die beiden Spieler nannte Werder in dem veröffentlichten Beitrag allerdings nicht.

Hoher körperlicher Aufwand

Arthur hatte sich in der Partie stark verausgabt und war körperlich an seine Belastungsgrenze gegangen. Trainer Daniel Thioune hatte bereits vor dem Spiel vor Paderborn gewarnt und den Gegner als unangenehm eingeschätzt.

Am Ende blieb Werder trotz des hohen Aufwands und zahlreicher Abschlüsse nur ein Punkt. Die Zahlen unterstreichen vor allem die fehlende Verwertung der herausgespielten Möglichkeiten.

Schauplatz

Weserstadion, Bremen Große Karte

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