Werder hadert nach 2:2 mit der Defensive
Werder Bremen holt gegen Paderborn erneut ein 0:2 auf. Trotz Füllkrugs Doppelpack überwiegt die Enttäuschung über den verpassten Heimsieg.
Werder Bremen sieht nach dem 2:2 gegen den SC Paderborn vor allem in der Defensive Handlungsbedarf. Die Bremer waren sich nach der Partie einig, dass sie das Weserstadion als Sieger hätten verlassen müssen. Stattdessen reichte es trotz einer weiteren Aufholjagd nur zu einem Punkt.
Werder geriet gegen den Aufsteiger mit 0:2 in Rückstand. Niclas Füllkrug brachte die Mannschaft zurück: Der Angreifer traf in der 59. Minute und verwandelte sieben Minuten später einen Handelfmeter. Weitere Tore gelangen den Bremern nicht.
Wieder zwei Gegentore
Trainer Daniel Thioune richtet den Blick deshalb auf die kommenden Aufgaben. Seine Mannschaft müsse daran arbeiten, ohne Gegentor zu bleiben. Die fehlende defensive Stabilität hatte Werder gegen Paderborn erneut in eine schwierige Ausgangslage gebracht.
Die Bremer hatten bereits vor der Begegnung mit einem unbequemen Gegner gerechnet. Thioune hatte darauf verwiesen, dass Paderborn auch anderen Mannschaften Probleme bereitet habe. Zugleich setzte Werder auf die Zuversicht aus den jüngsten Auftritten im eigenen Stadion.
Historische Aufholserie
Mit dem erneuten Comeback stellte Werder zugleich eine besondere Bundesliga-Marke auf. Zum dritten Mal nacheinander glichen die Bremer einen 0:2-Rückstand aus. Eine solche Serie hatte es in mehr als 63 Jahren Bundesliga zuvor nicht gegeben.
Für Füllkrug waren es die Treffer fünf und sechs innerhalb seiner vergangenen fünf Spiele. Die persönliche Bilanz des Stürmers änderte jedoch nichts an der Bewertung des Ergebnisses: Gemessen am Spielverlauf empfand Werder das Unentschieden als zwei verlorene Punkte.
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Bluesky: SV Werder BremenKommentare
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