Werder erinnert an verschleppte und getötete Fans Hersh und Inbar
Drei Jahre nach dem Hamas-Angriff auf Israel gedenkt Werder Bremen der beiden Fußballfans Hersh und Inbar und erinnert an das Leid in der Region.
Werder Bremen hat am Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel an Hersh und Inbar erinnert. Beide seien am 7. Oktober 2023 verschleppt und später getötet worden, erklärte der Bundesligist am Mittwoch in einem Beitrag auf Bluesky.
Hersh und Inbar verband nach Angaben des Vereins ihre Begeisterung für Fußball und eine Freundschaft mit der Bremer Fankurve. Werder veröffentlichte dazu eine Gedenkgrafik vor einem Bild der Tribüne im Weserstadion. Die Gedanken seien bei den Angehörigen und den Überlebenden.
Leid auf beiden Seiten
In seiner Stellungnahme ging der Verein auch auf die Folgen des Angriffs und des anschließenden Krieges ein. Dieser habe großes Leid über die Menschen in Israel, im Gazastreifen und in der gesamten Region gebracht. Besonders die humanitäre Katastrophe beschäftige den Club weiterhin.
Eine Antwort auf die Frage, wie der Konflikt gelöst werden könne, habe Werder nicht. Der Verein betonte stattdessen das Recht jedes Menschen, in Würde, Frieden und Sicherheit zu leben. Zugleich bekannte er sich zu Menschlichkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Gedenken am Jahrestag
Der Angriff vom 7. Oktober jährte sich 2026 zum dritten Mal. Werder stellte in seiner Botschaft die persönliche Verbindung der beiden Getöteten zur Fanszene in den Mittelpunkt. Weitere Angaben zu Hersh und Inbar machte der Verein in dem Beitrag nicht.
Schauplatz
Originalquelle
Bluesky: SV Werder BremenKommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.