Vortrag beleuchtet Gründung der Deutschen Linoleum-Werke
Im Industriemuseum Nordwolle spricht Franz-Reinhard Ruppert über die Fusion von 1926 und die Entscheidung für Bietigheim als Verwaltungssitz.
Das Nordwestdeutsche Museum für IndustrieKultur in Delmenhorst lädt am Donnerstag, 24. September, zu einem Vortrag über die Gründung der Deutschen Linoleum-Werke AG ein. Franz-Reinhard Ruppert spricht ab 19 Uhr in der Turbinenhalle der Nordwolle.
Im Mittelpunkt steht die Frage, warum der Verwaltungssitz des neuen Konzerns 1926 nach Bietigheim ging, obwohl die Delmenhorster Unternehmen innerhalb der Fusion eine führende Rolle hatten.
Fusion vor 100 Jahren
Im Oktober 1926 vereinigten sich die drei Delmenhorster Linoleumfabriken Hansa, Anker und Schlüssel mit der Linoleumfabrik Maximiliansau AG sowie den Germania Linoleum-Werken in Bietigheim. Daraus entstand die Deutsche Linoleum-Werke AG, kurz DLW.
Die Mehrheit der Aktien lag bei der Delmenhorster Schlüssel-Marke, die damit das maßgebliche Unternehmen der neuen Gesellschaft war. Dennoch wurde Bietigheim zum Verwaltungssitz bestimmt. Ruppert will die Vorgeschichte der Fusion, den Entscheidungsprozess und die weitere Entwicklung des Konzerns bis in die Gegenwart darstellen.
Eintritt mit Museumsticket
Der Eintritt kostet fünf Euro. Im Preis ist eine Eintrittskarte für das Museum enthalten, die ein Jahr lang genutzt werden kann. Veranstaltungsort ist die Turbinenhalle des Nordwestdeutschen Museums für IndustrieKultur an der Nordwolle.
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Stadt DelmenhorstKommentare
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