Videobeweis nimmt Kiel den Derbysieg gegen Flensburg
Das 117. Nordderby endet 31:31. Ein Kieler Treffer in der letzten Sekunde wird nach langer Videoüberprüfung nicht anerkannt.
Der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt haben sich im 117. Nordderby der Handball-Bundesliga 31:31 getrennt. Vor 10.285 Zuschauern erzielte Julian Köster mit der letzten Aktion zwar noch ein Tor für Kiel. Nach einer längeren Videoüberprüfung erkannten die Schiedsrichter den Treffer jedoch nicht an.
Flensburg bleibt damit wegen der besseren Tordifferenz Tabellenführer. Beide Mannschaften haben nun 11:1 Punkte und sind in dieser Saison weiterhin ungeschlagen.
Kiel dreht die Partie
Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start. Aymeric Minne brachte Flensburg in der 16. Minute mit 9:6 in Führung. Kiel stabilisierte anschließend seine Abwehr und fand auch offensiv besser in die Begegnung. Emil Madsen steuerte wichtige Tore bei, sodass der THW kurz vor der Pause erstmals vier Treffer vorn lag. Mit 18:14 ging es in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel bestimmte zunächst weiterhin Kiel das Spiel. Domen Makuc lenkte den Angriff, bereitete Abschlüsse vor und traf selbst. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung des Rekordmeisters auf fünf Tore an.
Flensburg holt Rückstand auf
Die SG blieb dennoch im Spiel. Mit drei Toren in Folge verkürzten die Gäste bis zur 55. Minute auf 28:30. Nach einem Ballverlust von Köster erzielte Marko Grgic in der Schlussminute den Ausgleich zum 31:31.
Kösters anschließender Treffer hätte Kiel noch den Sieg gebracht, hielt der Überprüfung aber nicht stand. Erfolgreichster Werfer des THW war Makuc mit neun Toren. Für Flensburg kamen Minne und Simon Pytlick jeweils auf sieben Treffer.
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