VfL Oldenburg verliert Heimauftakt gegen Thüringer HC deutlich
Der VfL Oldenburg hält gegen den Thüringer HC lange mit, verliert seine Bundesliga-Heimpremiere aber mit 30:41.
Die Handballerinnen des VfL Oldenburg haben ihr erstes Bundesliga-Heimspiel der Saison gegen den Thüringer HC mit 30:41 (16:19) verloren. Vor 1.957 Zuschauerinnen und Zuschauern in der EWE Arena blieb die Partie bis zur Pause offen. Nach dem Seitenwechsel setzte sich der favorisierte Gast jedoch klar ab.
Oldenburg geriet zunächst durch technische Fehler und zwei vergebene Siebenmeter mit 3:7 ins Hintertreffen. Trainer Niels Bötel reagierte früh und änderte die Aufstellung im Rückraum. Der VfL kam dadurch besser ins Angriffsspiel und verkürzte den Rückstand.
Ausgleich nach 19 Minuten
Laurentia Wolff erzielte in Unterzahl das 9:9. Torhüterin Madita Kohorst trug mit mehreren Paraden dazu bei, dass Oldenburg im Spiel blieb. Der Thüringer HC zog anschließend wieder davon, vor allem dank Jana Scheib. Sie war in der ersten Halbzeit neunmal erfolgreich. Zur Pause lag der VfL mit drei Toren zurück.
THC erhöht das Tempo
In der zweiten Hälfte fand Oldenburg gegen das schnelle Umschaltspiel der Gäste zunehmend keine Lösung. Zugleich verhinderten weitere Ballverluste und ausgelassene Chancen eine erneute Aufholjagd. Thüringen baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus.
Beste Werferin des VfL war Toni Reinemann mit acht Toren. Wolff kam auf sieben Treffer, darunter vier verwandelte Siebenmeter. Die nächste Gelegenheit zum ersten Saisonsieg hat Oldenburg am Sonntag, 13. September, um 16 Uhr beim Aufsteiger HC Leipzig.
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