Tod eines 15-Jährigen: Zeuge berichtet von Raubplan

Vor dem Landgericht Kiel schildert ein Zeuge einen gescheiterten Drogendeal. Zwei Brüder sollen geplant haben, zwei mutmaßliche Dealer aus Bremen zu berauben.

Panorama 21. September 2026, 18:54 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Landgericht Kiel (Archivfoto)
Landgericht Kiel (Archivfoto) | Foto: JLKiel / Wikimedia Commons, CC0

Im Prozess um den Tod eines 15-Jährigen in Eckernförde hat ein Zeuge vor dem Landgericht Kiel Angaben zu den möglichen Hintergründen gemacht. Seiner Schilderung zufolge soll ein gescheiterter Drogendeal dem tödlichen Geschehen vorausgegangen sein.

Demnach hätten zwei Brüder aus Eckernförde geplant, zwei mutmaßliche Drogenhändler aus Bremen zu berauben. Für die Aktion seien ihnen 1000 Euro versprochen worden. Im weiteren Verlauf wurde ein 15-Jähriger erstochen.

Plan vor der Tat

Der Zeuge beschrieb das Vorhaben mit dem umgangssprachlichen Ausdruck „abziehen“. Gemeint ist damit, eine andere Person auszurauben oder ihr mit Gewalt beziehungsweise unter Drohungen Geld, Drogen oder andere Gegenstände wegzunehmen.

Die Aussage soll dem Gericht helfen, die Vorgeschichte und den Ablauf des Geschehens zu rekonstruieren. Ein Zeugenbericht ist jedoch zunächst eine Darstellung im laufenden Verfahren und keine gerichtliche Feststellung.

Viele Details noch offen

Aus der vorliegenden Meldung geht nicht hervor, wer die 1000 Euro versprochen haben soll und wie die Situation schließlich eskalierte. Auch die jeweiligen Rollen der Beteiligten sowie der unmittelbare Ablauf des tödlichen Geschehens werden darin nicht näher beschrieben.

Das Landgericht Kiel befasst sich nun mit der Frage, wie die Zeugenaussage einzuordnen ist. Welche strafrechtliche Verantwortung einzelnen Beteiligten zugerechnet werden kann, ist Gegenstand des Verfahrens.

Originalquelle

Kieler Nachrichten

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