Titanic-Live-Event kommt mit zwei Vorstellungen in die Glocke
Schauspiel, historische Aufnahmen und Funksprüche zeichnen am 9. Januar 2027 die letzten Stunden der Titanic nach.
Das Geschichts-Live-Event „Titanic – Die letzten 12 Stunden“ gastiert am Samstag, 9. Januar 2027, im Kleinen Saal der Glocke in Bremen. Geplant sind zwei Vorstellungen um 15 und 18 Uhr. Die Inszenierung dauert jeweils 70 Minuten und hat keine Pause.
Ein Erzähler führt das Publikum chronologisch durch den 14. April 1912, an dessen Ende die Titanic mit einem Eisberg kollidierte. Drei Schauspieler verkörpern einen Offizier, einen Funker und eine Stewardess. Grundlage ihrer Rollen sind nach Angaben des Veranstalters überlieferte Aussagen.
Chronik der Katastrophe
Die Produktion gliedert die Ereignisse in drei Kapitel. Der erste Teil befasst sich mit Eiswarnungen, die das Schiff im Laufe des Tages erreichten. Danach schildert die Aufführung die Kollision um 23.40 Uhr und die Situation an Bord. Der letzte Abschnitt behandelt die Rettungsboote und den Untergang des Schiffes um 2.20 Uhr.
Auf einer großen Leinwand werden historische Fotografien und Funksprüche gezeigt. Ein eingeblendeter Countdown sowie eine Klanggestaltung begleiten die Darstellung. Die Inszenierung will nachvollziehen, wie mehrere Entscheidungen und Fehler zum Verlauf der Katastrophe beitrugen.
Historische Stimmen
Im Mittelpunkt stehen laut Ankündigung nicht fiktionale Filmfiguren, sondern Menschen, die sich während des Unglücks an Bord befanden. Thematisiert werden unter anderem die Reaktionen von Besatzung und Passagieren sowie die unzureichende Zahl der Plätze in den Rettungsbooten. Veranstalter ist die Dreamlight Labs GmbH.
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Die Glocke BremenKommentare
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