Terrorverdacht: Prozess gegen mutmaßlichen IS-Anhänger beginnt

Ein 21-Jähriger steht in Bremen vor Gericht. Er soll sich dem IS angeschlossen und eine staatsgefährdende Gewalttat geplant haben.

Panorama 21. September 2026, 15:55 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Landgericht Bremen (Archivfoto)
Landgericht Bremen (Archivfoto) | Foto: Jürgen Howaldt / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 de

Vor dem Landgericht Bremen hat am Montag, 21. September, ein Prozess gegen einen mutmaßlichen Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) begonnen. Dem 21 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, eine staatsgefährdende Gewalttat geplant zu haben. Zum Prozessauftakt wurde nach Angaben eines Gerichtssprechers die Anklage verlesen.

Vorwürfe gegen den Angeklagten

Nach früheren Angaben soll sich der junge Mann dem IS angeschlossen haben. Welche konkrete Tat er vorbereitet haben soll, geht aus den bislang vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch zu einem möglichen Ziel, zum geplanten Zeitpunkt und zur Beweislage wurden zunächst keine weiteren Einzelheiten genannt.

Offen ist zudem, ob sich der Angeklagte zum Auftakt zu den Anschuldigungen geäußert hat. Angaben zur geplanten Dauer des Verfahrens oder zu weiteren Verhandlungsterminen liegen ebenfalls nicht vor. Die gegen den 21-Jährigen erhobenen Vorwürfe müssen nun im Prozess geprüft werden. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Weiterer Bremer Terrorverdacht

Unabhängig von diesem Verfahren ermittelt die Bundesanwaltschaft in einem anderen Fall gegen einen 24 Jahre alten Iraker. Er soll eine Kirche in Bremen als mögliches Anschlagsziel ausgespäht und sich eine Schusswaffe beschafft haben. Der Mann war im brandenburgischen Landkreis Barnim festgenommen worden und kam in Untersuchungshaft. Aus den vorliegenden Angaben ergibt sich kein Zusammenhang zwischen beiden Fällen.

Originalquelle

Agence France-Presse

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