Streit um Mitgliederdaten: Landgericht deutet Niederlage für Werder an
Im Berufungsverfahren zwischen Werder Bremen und einem Mitglied blieb ein Urteil aus. Nach der Verhandlung zeichnet sich laut Bericht jedoch eine Tendenz ab.
Im Rechtsstreit zwischen dem SV Werder Bremen und Vereinsmitglied Pascal Tetschet um Mitgliederdaten hat das Landgericht Bremen zunächst kein Urteil gefällt. Die Berufungsverhandlung am Freitag dauerte nach Angaben der Bild knapp zwei Stunden.
Nach dem Bericht ließ die Verhandlung aber eine klare Richtung erkennen, die für das Mitglied sprechen könnte. Eine Entscheidung verkündete das Gericht noch nicht.
Urteil Mitte August erwartet
Das Verfahren läuft in zweiter Instanz. Werder hatte zuvor mitgeteilt, dass der Urteilsspruch am Freitag, 14. August, erwartet werde. Bis zur Entscheidung bleibt offen, ob das Gericht der Einschätzung aus der Verhandlung folgt und welche konkreten Folgen dies für die Beteiligten hat.
Der Streit betrifft nach den vorliegenden Angaben den Umgang mit Mitgliederdaten. Weitere Einzelheiten zu den jeweiligen Anträgen, den rechtlichen Argumenten oder dem möglichen Umfang der Daten gehen aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Details bleiben offen
Auch der Verein hatte den Gegenstand des Eilverfahrens zunächst nicht näher erläutert. Angaben dazu, welche Ansprüche das Mitglied konkret geltend macht und wie Werder diese bewertet, liegen nicht vor. Die Entscheidung des Landgerichts wird daher vor allem klären müssen, ob und in welchem Umfang der Verein im Streit um die Daten verpflichtet ist.
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