Politik

Stichwahl in Oldenburg: Jascha Rohr gewinnt knapp

Der parteilose Jascha Rohr wird neuer Oberbürgermeister von Oldenburg. Er setzte sich mit 51,55 Prozent gegen den SPD-Kandidaten Ulf Prange durch.

27. September 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Ulf Prange (Archivfoto)
Ulf Prange (Archivfoto) | Foto: Tobias Frick / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Jascha Rohr hat die Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Oldenburg gewonnen. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Stadt erhielt der parteilose Kandidat 51,55 Prozent der Stimmen. Rohr war von Grünen und CDU unterstützt worden.

Sein Gegenkandidat Ulf Prange kam auf 48,45 Prozent. Der SPD-Landtagsabgeordnete unterlag damit in einem engen Duell. Grundlage des Ergebnisses ist die vollständige Auszählung der abgegebenen Stimmen. Der Status des Resultats ist noch vorläufig.

Knappes Ergebnis

Zwischen beiden Kandidaten lagen 3,1 Prozentpunkte. Damit übernimmt Rohr künftig das Oberbürgermeisteramt und steht an der Spitze der Oldenburger Stadtverwaltung. Er folgt auf Jürgen Krogmann von der SPD, der das Amt seit 2014 innehat.

Im ersten Wahlgang hatte die Reihenfolge noch anders ausgesehen. Prange erreichte damals 33,2 Prozent und lag vor Rohr, der auf 30,5 Prozent kam. Weil keiner der Bewerber die erforderliche absolute Mehrheit erhielt, wurde die Stichwahl angesetzt.

Wechsel an der Spitze

In der entscheidenden Abstimmung konnte Rohr seinen Rückstand aus dem ersten Wahlgang aufholen. Seine Unterstützerbasis reichte dabei über eine einzelne Partei hinaus: Sowohl die Grünen als auch die CDU hatten sich für den parteilosen Bewerber ausgesprochen. Mit seinem knappen Erfolg endet die seit 2014 dauernde Amtszeit Krogmanns. Prange gelang es dagegen nicht, das Oberbürgermeisteramt für die SPD zu halten.

Orte

Oldenburg

Originalquelle

Nordsee-Zeitung

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