Knapper Wahlsieg: Jascha Rohr wird Oldenburgs Oberbürgermeister
Jascha Rohr gewinnt die Stichwahl in Oldenburg mit 51,55 Prozent. Der von Grünen nominierte Kandidat tritt sein Amt am 1. November an.
Jascha Rohr wird neuer Oberbürgermeister von Oldenburg. Der von den Grünen nominierte und von der CDU unterstützte Kandidat setzte sich in der Stichwahl am Sonntag knapp gegen Ulf Prange von der SPD durch. Rohr erhielt nach Angaben der Stadt 51,55 Prozent der Stimmen. Für Prange stimmten 48,45 Prozent.
Der Abstand zwischen den beiden Bewerbern betrug 1.850 Stimmen. Rohr tritt sein Amt am 1. November 2026 an. Der 50-Jährige ist damit der erste von den Grünen nominierte Kandidat an der Spitze der Oldenburger Stadtverwaltung.
Geringere Wahlbeteiligung
Rund 136.000 Menschen waren zur Stichwahl berechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,42 Prozent. Damit blieb sie deutlich unter dem Wert der vorigen Oberbürgermeister-Stichwahl im Jahr 2021. Damals hatten 60,3 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt. Die Wahl fiel seinerzeit mit der Bundestagswahl zusammen.
Im ersten Durchgang am 13. September hatten insgesamt neun Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl gestanden. Prange erreichte dabei mit 33,16 Prozent den höchsten Stimmenanteil. Rohr folgte mit 30,54 Prozent. Weil niemand die erforderliche absolute Mehrheit erhielt, wurde die Stichwahl notwendig. Am ersten Wahlgang beteiligten sich 63,46 Prozent der Wahlberechtigten.
Wechsel im Rathaus
Rohr übernimmt das Amt von Jürgen Krogmann, dessen Amtszeit am 31. Oktober endet. Krogmann war seit November 2014 Oberbürgermeister und trat nicht für eine dritte Amtszeit an. Rohr wird der 17. Oberbürgermeister Oldenburgs seit 1945.
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