Stephan Korte verabschiedet sich als Bürgermeister von Stuhr
Zum Ende seiner Amtszeit zieht Stephan Korte Bilanz. Er nennt Ortsentwicklung, Schulen, Kinderbetreuung, Linie 8 und das neue Hallenbad als wichtige Themen.
Stephan Korte verabschiedet sich aus dem Amt des Stuhrer Bürgermeisters. In einem Brief an die Einwohnerinnen und Einwohner blickt er auf seine Amtszeit zurück. Dabei verweist er auf Krisen und mehrere Vorhaben, die während dieser Jahre begonnen, umgesetzt oder weiterentwickelt wurden.
Zu den besonderen Herausforderungen zählt Korte die Corona-Pandemie, die Aufnahme von Geflüchteten nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, die Energiepreiskrise und das Hochwasser um Weihnachten 2023.
Neue Ortsmitten geplant
Ein Schwerpunkt seiner Bilanz ist die städtebauliche Entwicklung. In Brinkum wird der Marktplatz neu gestaltet. Am bisherigen Standort ist zudem ein Hotel vorgesehen. Auch der Ortskern von Stuhr soll eine neue Mitte mit begrüntem Marktplatz erhalten. Das bisherige Feuerwehrgerätehaus könnte künftig als Veranstaltungsort für Märkte, Feste und Konzerte dienen.
Weitere Projekte betreffen die Sanierung des Reipschlägerhauses sowie die Entwicklung von Fest- und zeitweise genutzten Veranstaltungsflächen.
Ausbau von Schulen
Die Lise-Meitner-Schule wurde erweitert. Der Ausbau der KGS Brinkum läuft und soll 2029 beendet sein. Korte nennt außerdem Sanierungen von Sporthallen, den Ausbau des Ganztags sowie Erweiterungen von Grundschulen und Kindertagesstätten. Nach einer Überprüfung des Kitakonzepts seien Maßnahmen gegen Personalengpässe eingeleitet worden. Inzwischen könnten wieder längere Betreuungszeiten angeboten werden.
Linie 8 und Hallenbad
Als wichtiges Verkehrsprojekt hebt Korte die geplante Verlängerung der Straßenbahnlinie 8 hervor. Eine Vereinbarung zu den Betriebskosten soll die finanziellen Risiken für den Gemeindehaushalt begrenzen.
Zu den langfristigen Vorhaben gehört außerdem der Neubau des Hallenbades an der Bassumer Straße in Brinkum. Geplant sind unter anderem ein 25-Meter-Becken mit sechs Bahnen, eine Sprunganlage, ein Lehrschwimmbecken, ein Warmwasserbecken und ein Kinderbereich. Die Eröffnung ist für Anfang 2028 vorgesehen und liegt damit nach Kortes Ausscheiden. Auch neue Wohn- und Gewerbeflächen, Nahversorgung und ärztliche Versorgung führt er als zentrale Aufgaben der Gemeinde an.
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