Stadt und Uni besichtigen Oldenburgs neue Forschungsstandorte

Bei ihrem zweiten Jahresgespräch haben Stadt und Universität mehrere Entwicklungsprojekte besucht. Die Fahrradtour führte von Wechloy bis zum Fliegerhorst.

Panorama 24. September 2026, 10:38 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Universität Oldenburg (Logo)
Universität Oldenburg (Logo) | Foto: Wikimedia Commons, gemeinfrei

Vertreter der Stadt Oldenburg und der Universität haben bei einer gemeinsamen Fahrradtour mehrere Forschungs- und Entwicklungsstandorte besichtigt. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Universitätspräsident Ralph Bruder führten die Gruppe am Mittwoch durch Wechloy bis zum Fliegerhorst. Konkrete neue Vereinbarungen wurden im Anschluss nicht genannt.

Ausgangspunkt war die Wirtschaftsförderung an der Industriestraße. Dort informierte ein Vertreter des Informatikinstituts OFFIS über den Stand des Innovationsquartiers Oldenburg, kurz IQON.

Forschung in Wechloy

Am Forschungszentrum NeSSy ging es um drei Projekte der Universität. „Ocean Floor“ untersucht die Bedeutung des Meeresbodens für Artenvielfalt und Stoffkreisläufe. „NaviSense“ befasst sich mit der Orientierung von Tieren. Bei „Hearing4all“ stehen die Diagnose und Behandlung von Hörverlust im Mittelpunkt.

Danach besuchte die Gruppe die Baufläche des neuen Medizin-Campus im Technologiepark. Nach dem Spatenstich im August soll dort schrittweise ein Standort für die medizinische Ausbildung entstehen. Vorgesehen sind insgesamt rund 12.400 Quadratmeter Nutzfläche. Geplant sind Lehr-, Labor- und Büroräume sowie Forschungsflächen, ein weiteres Lehrgebäude und eine Cafeteria.

Pläne für den Fliegerhorst

Eine weitere Station war das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität. Auf etwa 2.000 Quadratmetern erforscht das Institut die Vielfalt des Lebens im Meer und deren Bedeutung für Ökosysteme und Menschen.

Zum Abschluss informierte die Stadt über die Entwicklung des ehemaligen Fliegerhorsts. In dem neuen Quartier sollen künftig rund 3.000 Menschen wohnen. Zu den Planungen gehören das Smart-City-Quartier Helleheide und das etwa 15 Hektar große Gewerbeareal Hallensichel. Das Treffen war das zweite Jahresgespräch von Stadt und Universität.

Schauplatz

Industriestraße, Oldenburg Große Karte

Orte

Oldenburg

Originalquelle

Stadt Oldenburg

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