Staatsspitze begeht Tag der Deutschen Einheit in Bremen

Nach Gottesdienst und Festakt folgen Empfänge und die symbolische Übergabe der Bundesratspräsidentschaft.

Panorama 03. Oktober 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 3 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte,  Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth.
Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth. | Foto: Senatspressestelle Bremen

Die offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit haben am Samstag, 3. Oktober, in Bremen begonnen. Vertreterinnen und Vertreter der Verfassungsorgane trugen sich am Morgen im Rathaus in das Goldene Buch ein. Anschließend begann im St. Petri Dom ein ökumenischer Gottesdienst.

Die Feier im Dom steht unter dem Leitwort „Viele Gaben – ein Geist“. Die Predigten halten Bernd Kuschnerus, Kirchenpräsident der Bremischen Evangelischen Kirche, und Dominicus Meier, Bischof von Osnabrück. Dompredigerin Nina Kleinsorge führt durch den Gottesdienst. Für die Musik sorgen der Bremer Domchor und die Kammer Sinfonie Bremen.

Übertragung im Fernsehen

Der Dom ist aus Sicherheitsgründen ausschließlich für geladene Gäste geöffnet. Das ZDF überträgt den Gottesdienst live im Fernsehen und per Internetstream.

Um 12 Uhr beginnt der zentrale Festakt im Konzerthaus Die Glocke. Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte spricht dort als Bundesratspräsident und Gastgeber. Danach hält Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Rede.

Festakt in der Glocke

Die Schauspielerin Katja Riemann moderiert die Veranstaltung. Geplant sind außerdem mehrere Tanzdarbietungen. Die Bremer Philharmoniker übernehmen die musikalische Begleitung. Auch der Festakt ist geladenen Gästen vorbehalten. Die ARD zeigt ihn live im Ersten und im Internet.

Im Anschluss gibt der Bundespräsident einen Empfang. Hinzu kommt ein größerer Empfang für die Bürgerdelegationen aus allen 16 Bundesländern.

Wechsel im Bundesrat

Ein weiterer Termin folgt gegen 16.45 Uhr im Zelt des Bundesrates beim Weserstadion. Dort übergibt Bovenschulte den Staffelstab der Bundesratspräsidentschaft symbolisch an Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst. Wüst tritt das Amt offiziell am 1. November an. Bovenschulte wird anschließend erster Vizepräsident des Bundesrates.

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