Spendenaktion für Waldumbau im Reinkenheider Forst startet
Für das Einheitsbuddeln 2026 können Bürgerinnen und Bürger nun online spenden. Das Geld soll den Umbau des geschädigten Reinkenheider Forsts fördern.
Die Spendenkampagne zum Einheitsbuddeln 2026 ist gestartet. Über die Plattform Betterplace können Unterstützerinnen und Unterstützer Geld für den Reinkenheider Forst in Bremerhaven geben. Die Einnahmen sollen vollständig in den Waldumbau fließen.
Der Forst ist nach Angaben der Stadt geschädigt. Aus einem instabilen Nadelwaldbestand soll schrittweise ein Laubmischwald entstehen, der besser an die erwarteten Folgen des Klimawandels angepasst ist. Ein Setzling wird laut der Aktion mit 11,50 Euro finanziert.
Geld für neue Setzlinge
Mit den Spenden sollen Pflanzen für öffentliche Flächen beschafft und im Reinkenheider Forst gesetzt werden. Mandy Kathe-Heppner vom Bremerhavener Gartenbauamt erwartet, dass mit höheren Spendeneinnahmen mehr ökologisch wertvoller Laubmischwald geschaffen werden kann.
Die Aktion richtet sich auch an Menschen ohne eigenen Garten oder andere Pflanzfläche. Wer selbst Bäume oder Sträucher setzen kann, ist aufgerufen, dies zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober zu tun. Möglich sind Pflanzungen etwa in privaten Gärten, an Vereinsheimen oder auf Firmengeländen, sofern dies erlaubt ist.
Pflanztermine in Bremen und Bremerhaven
Schirmherr des Einheitsbuddelns 2026 ist Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte als amtierender Bundesratspräsident. Umweltsenatorin Henrike Müller hatte die diesjährige Aktion im April mit der Pflanzung eines Rotdorns hinter der Kunsthalle Bremen eröffnet. Ende August will Bovenschulte im Gesundheitspark Speckenbüttel in Bremerhaven eine Hängeweide pflanzen.
Das Einheitsbuddeln wurde 2019 in Schleswig-Holstein ins Leben gerufen. Nach Angaben des Vereins wurden seitdem bundesweit rund 460.000 Bäume gepflanzt.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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