Hängeweide in Speckenbüttel eröffnet Einheitsbuddeln 2026
Im Gesundheitspark Speckenbüttel steht nun der Bremer Einheitsbaum. Spenden für den Waldumbau im Reinkenheider Forst werden weiter gesammelt.
Mit einer Hängeweide im Gesundheitspark Speckenbüttel ist das „Einheitsbuddeln 2026“ gestartet. Der Bund deutscher Baumschulen stiftete den Baum, der am 31. August in Bremerhaven gepflanzt wurde.
Die Aktion gehört zum Programm rund um den Tag der Deutschen Einheit. Bremen richtet die zentralen Feierlichkeiten als Vorsitzland im Bundesrat vom 2. bis 4. Oktober aus. Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat in diesem Jahr die Schirmherrschaft für das Einheitsbuddeln übernommen.
Bäume als Gemeinschaftsaktion
Das Einheitsbuddeln ruft Privatpersonen, Vereine, Unternehmen und Kommunen dazu auf, Bäume zu pflanzen. Nach Angaben des Vereins wurden über die Aktion in den vergangenen Jahren rund 460.000 Bäume gemeldet. Außerdem kamen etwa 500.000 Euro an Spenden zusammen. Gemeldete Pflanzungen werden auf einer digitalen Karte des Vereins erfasst.
Die Hängeweide im Gesundheitspark soll als Bremer Einheitsbaum ein sichtbares Zeichen der Aktion sein. Stadträtin Andrea Toense erklärte, der Baum stehe mit seinen gemeinsamen Wurzeln und vielen Ästen symbolisch für Zusammenhalt.
Spenden für den Reinkenheider Forst
Parallel zur Pflanzaktion wirbt der Verein über die Plattform Betterplace um Spenden für den Reinkenheider Forst. Von dem Geld sollen Forstsetzlinge angeschafft werden. Das bislang stark von Nadelbäumen geprägte Waldgebiet soll schrittweise zu einem klimafesten Mischwald umgebaut werden.
Auch die Bürgerinitiative Reinkenheider Forst unterstützt den Spendenaufruf. Sie bewertet den Waldumbau als Beitrag dazu, das Gebiet langfristig widerstandsfähiger gegen Klimafolgen zu machen.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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