Späte Aufholjagd reicht nicht: Pinguins verlieren in Wolfsburg
Bremerhaven holt im Schlussdrittel zwei Tore auf, unterliegt den Grizzlys Wolfsburg aber mit 2:3. Zudem gibt es neue Verletzungssorgen.
Die Fischtown Pinguins haben in der Deutschen Eishockey Liga die zweite Niederlage nacheinander kassiert. Nach dem 1:4 gegen München verlor Bremerhaven bei den Grizzlys Wolfsburg mit 2:3. Zwei Tore von Nicholas B. Jensen Bruggisser brachten die Pinguins im Schlussdrittel noch einmal heran.
Bremerhaven geriet bereits nach 2:50 Minuten in Rückstand. Nach einer Unaufmerksamkeit in der Defensive traf Taylor Feser für Wolfsburg. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels erhöhte Marius Möchel Mauermann in der 14. Minute auf 2:0.
Spätes Gegentor
Im zweiten Abschnitt erspielten sich beide Mannschaften Druckphasen und Möglichkeiten vor den Toren. Ein Treffer fiel jedoch erst kurz vor der Pause: Wolfsburg nutzte ein Überzahlspiel, Choupani erzielte 49 Sekunden vor Drittelende das 3:0.
Die Pinguins starteten deutlich stärker in den Schlussabschnitt. Bruggisser verkürzte in der 42. Minute im Powerplay auf 1:3. Gut drei Minuten später traf der Verteidiger erneut und brachte Bremerhaven bis auf ein Tor heran. Der Ausgleich gelang der Mannschaft von Trainer Alexander Sulzer trotz der Aufholjagd nicht mehr.
Weitere Verletzungssorgen
Bremerhaven musste bereits vor der Partie auf mehrere Spieler verzichten. In der Abwehr fehlten weiterhin N. B. Jensen und M. Abt, auch im Angriff kehrte keiner der verletzten Spieler zurück. Während der Begegnung kamen mögliche Blessuren von Alex Broadhurst und Phillip Kechter hinzu. Angaben zur Art oder Schwere lagen zunächst nicht vor.
Beide Mannschaften verbuchten jeweils acht Strafminuten. Die Partie in Wolfsburg sahen 3341 Zuschauer.
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