Siegerentwurf für neuen Eingang zum Wollepark steht fest
Ein Hamburger Planungsbüro soll den südlichen Zugang zum Delmenhorster Wollepark neu gestalten. Der Entwurf bezieht auch Brücke, Garten und Mobilitätspunkt ein.
Der geplante südliche Eingang zum Delmenhorster Wollepark nimmt Gestalt an. Eine Jury hat den Entwurf des Hamburger Büros Treibhaus Land zum Sieger eines Planungswettbewerbs gekürt. Damit liegt eine Vorplanung für das Areal an der Ecke Stedinger Straße und Nordwollestraße vor.
Der Wettbewerb war auf großes Interesse gestoßen: 45 Planungsbüros meldeten sich, zehn wurden zur Teilnahme ausgewählt. Acht von ihnen reichten fristgerecht einen Entwurf ein. Über die Beiträge entschied Ende August ein Preisgericht in der Markthalle. Dem Gremium gehörten externe Fachleute für Landschaftsarchitektur sowie Beschäftigte der Stadtverwaltung aus den Bereichen Stadtplanung und Stadtgrün an.
Mehr als ein Zugang
Die Aufgabe beschränkte sich nicht auf die unmittelbare Gestaltung des Parkeingangs. In die Planung sollten mehrere Vorhaben im Umfeld einbezogen werden. Dazu zählt die Wiederherstellung der ursprünglichen Brücke. Auch der bestehende Nachbarschaftsgarten soll dauerhaft gesichert und räumlich eingebunden werden.
Ein weiterer Bestandteil ist der geplante Mobilitätspunkt am Wendehammer am Ende der Straße Am Wollepark. Zum Wettbewerbsgebiet gehören außerdem der Wolle-Boulevard und ein kleiner Stichweg. Ziel der Planung ist es, die einzelnen Bereiche miteinander zu verbinden und den Zugang zum Park funktional zu erschließen.
Grundlage für weitere Planung
Der Siegerentwurf bildet nun die Grundlage für die weitere Entwicklung des südlichen Parkeingangs und seines Umfelds. Angaben zum Baubeginn, zu den Kosten oder zum Zeitplan machte die Stadt nicht. Neben dem prämierten Konzept können auch die weiteren eingereichten Arbeiten auf der Internetseite des Wolleparks eingesehen werden.
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Stadt DelmenhorstKommentare
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