Sieben Festnahmen nach Gen-Z-Protest in Bremen
Rund 2.800 Menschen zogen durch die Bremer Innenstadt. Nach dem Protest kam es zu Angriffen auf Einsatzkräfte und mehreren Festnahmen.
Nach dem Gen-Z-Protest in der Bremer Innenstadt hat die Polizei sieben Festnahmen verzeichnet. An der Demonstration beteiligten sich nach ihrer Schätzung rund 2.800 Menschen. Der Aufzug verlief zunächst überwiegend friedlich, nach seinem offiziellen Ende kam es jedoch zu Auseinandersetzungen.
Nach Angaben der Polizei wurden Einsatzkräfte geschlagen, getreten und mit Gegenständen beworfen. Die Angriffe ereigneten sich, als Beamtinnen und Beamte die Personalien einzelner Personen feststellen wollten. Ein Polizist wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst aber fortsetzen.
Schäden in der Innenstadt
Während des Demonstrationszugs wurde Pyrotechnik gezündet. Später brannte in der Innenstadt mindestens eine Mülltonne. Zudem registrierte die Polizei Sachbeschädigungen.
Die Demonstration begann auf dem Domshof. Die Strecke führte über die Weser und anschließend zurück zum Ausgangspunkt. Zu den Forderungen der Teilnehmenden gehörten höhere Investitionen in Bildung und Gesundheit sowie bezahlbare Lebenshaltungskosten. Der Protest richtete sich außerdem gegen Aufrüstung.
Bilanz nach dem Protest
Mit den sieben Festnahmen und dem verletzten Beamten fällt die abschließende Bilanz deutlich negativer aus als der zunächst weitgehend friedliche Verlauf. Die Polizei hatte bereits nach dem Ende der Veranstaltung erklärt, der Protest könne wegen der anschließenden Angriffe nicht insgesamt als friedlich bewertet werden.
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