Schockanrufe scheitern bei Senioren in Osthessen
Eine Frau aus Bebra und ein Mann aus Bad Hersfeld erkannten Betrugsanrufe rechtzeitig. Zudem meldet die Polizei Diebstähle aus einem Auto und am Busbahnhof.
Eine 88-jährige Frau aus Bebra und ein 91-jähriger Mann aus Bad Hersfeld haben einen Betrugsversuch mit sogenannten Schockanrufen durchschaut. Die Täter behaupteten am 16. September jeweils, ein Sohn habe einen schweren Unfall verursacht und müsse durch eine Kaution vor einer Haftstrafe bewahrt werden.
Gefordert worden sei jeweils ein Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich. Beide Angerufenen wandten sich zunächst an Angehörige oder Bekannte. Dadurch flog die Masche auf; Geld oder Wertsachen wurden nicht übergeben.
Warnung vor weiteren Anrufen
Nach Angaben der Polizei versuchten Betrüger auch am folgenden Morgen weiter, Menschen in den Landkreisen Fulda, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg mit Schockanrufen unter Druck zu setzen. Die Täter schildern dabei angebliche schwere Unfälle von Angehörigen und setzen ihre Opfer mit Forderungen nach Geld unter Zeitdruck.
Die Polizei rät, bei Geldforderungen am Telefon sofort aufzulegen. Angehörige sollten ausschließlich über bekannte Nummern zurückgerufen werden. Geld oder Wertsachen sollten niemals unbekannten Abholern übergeben werden.
Diebstähle in Rotenburg und Bad Hersfeld
Daneben ermittelt die Polizei nach zwei Diebstählen. In Rotenburg an der Fulda drangen Unbekannte am 16. September gegen 6.30 Uhr in einen geparkten schwarzen Audi A4 im Breitinger Kirchweg ein. Sie stahlen eine Tasche samt Inhalt aus dem Wagen.
In Bad Hersfeld verschwand am selben Tag ein schwarzer Segway-E-Scooter von einem Fahrradständer am Busbahnhof in der Bismarckstraße. Das Fahrzeug trug das Versicherungskennzeichen 841-LHH.
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presseportal.de (recherchiert)Kommentare
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