Schockanrufe in Osthessen: Polizei warnt vor falschen Unfallgeschichten
Telefonbetrüger setzen in drei osthessischen Landkreisen auf erfundene Verkehrsunfälle und angebliche Kautionsforderungen.
Die Polizei warnt vor einer aktuellen Serie von Schockanrufen in den Landkreisen Fulda, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg. Seit dem Morgen des 17. September versuchen Betrüger dort, Menschen mit erfundenen Notlagen von Angehörigen unter Druck zu setzen.
Am Telefon behaupten die Anrufer, ein nahestehender Mensch habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Er oder sie müsse deshalb in Haft. Nur die sofortige Zahlung einer Kaution könne dies angeblich verhindern.
Druck durch erfundene Notlagen
Mit der Geschichte wollen die Täter an Ersparnisse sowie Wertsachen ihrer Opfer gelangen. Nach Angaben der Polizei erkannten bislang viele Angerufene den Betrugsversuch rechtzeitig und beendeten das Gespräch.
Die Polizei rät, bei unerwarteten Anrufen grundsätzlich misstrauisch zu bleiben. Das gilt besonders, wenn sich jemand als Verwandter, Bekannter, Polizeibeamter, Justizmitarbeiter oder Bankangestellter ausgibt, aber nicht eindeutig identifiziert werden kann.
Auflegen und selbst prüfen
Wer am Telefon zu Geldzahlungen gedrängt wird, sollte sofort auflegen. Angehörige sollten anschließend ausschließlich über die bereits bekannten Telefonnummern kontaktiert werden. Bei einem möglichen Betrugsversuch kann die Polizei unter 110 verständigt werden.
Geld oder Wertgegenstände sollten niemals an unbekannte Personen übergeben werden. Auch angebliche Abholer, die im Auftrag von Polizei, Staatsanwaltschaft oder Angehörigen auftreten, können Teil der Betrugsmasche sein.
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presseportal.de (recherchiert)Kommentare
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