Schilling besucht Projekte für Ausbildung, Hafenarbeit und Soziales
Arbeits- und Sozialsenatorin Claudia Schilling hat bei einer Sommertour drei Einrichtungen in Bremerhaven besucht.
Arbeits- und Sozialsenatorin Claudia Schilling hat sich bei einer Sommertour in Bremerhaven über berufliche Teilhabe, die Digitalisierung der Hafenarbeit und den Studiengang Soziale Arbeit informiert. Die drei Termine fanden zwischen dem 2. Juli und dem 18. August statt.
Am Nordic Campus des Berufsbildungswerks Bremen ging es um Wege in Ausbildung und Beschäftigung für junge Menschen mit Lern-, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen. Die Einrichtung bietet berufsvorbereitende Maßnahmen, Eignungsabklärungen und Ausbildungen in mehr als 30 Berufen an.
Ausbildung mit Unterstützung
Nach Angaben des Berufsbildungswerks erreichen mehr als 90 Prozent der Auszubildenden ihren Abschluss. Rund 70 Prozent wechseln anschließend in den ersten Arbeitsmarkt. Praktika, betriebsnahe Ausbildung und Kooperationen mit Unternehmen sollen den Übergang in Beschäftigung erleichtern.
Die zweite Station war der Containerhafen. Dort informierte sich Schilling über das Anfang 2026 gestartete, aus dem Europäischen Sozialfonds Plus geförderte Projekt Change4Port. Es soll Beschäftigte auf Veränderungen durch Digitalisierung und Automatisierung im Containerumschlag vorbereiten.
Qualifizierung im Hafen
Bei einem Austausch mit Unternehmen, Betriebsräten, Gewerkschaft und Projektpartnern standen die Beteiligung der Beschäftigten sowie geplante Qualifizierungsangebote im Mittelpunkt. Auch sogenannte Change Agents, also Beschäftigte, die Veränderungsprozesse begleiten, wurden thematisiert.
Zum Abschluss besuchte Schilling den Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Bremerhaven. Studierende stellten Arbeiten zu Armut und sozialer Klasse vor. Dabei ging es auch um den Einfluss sozialer Herkunft auf Bildungs- und Teilhabechancen.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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