Schiffsbohrwurm gefährdet Holzpfähle in Bremerhaven
Ein Weichtier beschädigt Holzpfähle in Bremerhaven. Laut einem Bericht ist die Standsicherheit betroffener Konstruktionen nicht mehr nachgewiesen.
Der Schiffsbohrwurm setzt Holzpfählen in Bremerhaven zu. Nach einem Bericht ist die Standsicherheit betroffener Konstruktionen nicht mehr nachgewiesen. Das Weichtier dringt in das Holz ein und kann es von innen so stark schädigen, dass die Tragfähigkeit beeinträchtigt wird.
Schäden im Verborgenen
Schiffsbohrwürmer sind trotz ihres Namens keine Würmer, sondern Muscheln. Sie leben im Meerwasser und bohren sich in Holz. Dort entstehen Gänge, die von außen zunächst nicht zwingend sichtbar sein müssen. Gerade bei Pfählen können solche Schäden deshalb ein bauliches Risiko darstellen.
Welche Anlagen in Bremerhaven konkret betroffen sind, wie viele Pfähle untersucht wurden und welche Sicherungsmaßnahmen vorgesehen sind, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Auch zu möglichen Einschränkungen oder Kosten enthält die Meldung keine Angaben.
Frage der Küsteninfrastruktur
Der Bericht ordnet den Befall über den unmittelbaren Schaden hinaus als Beispiel für den Zustand von Infrastruktur an der Küste ein. Die Aussage zur fehlenden Standsicherheit verweist dabei auf einen konkreten Prüfbedarf an den betroffenen Holzkonstruktionen. Ob und wann Ersatz, Sanierungen oder zusätzliche Kontrollen erfolgen, bleibt offen.
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