Bohrmuscheln setzen Bremerhavens Hafenholz zu
Die Schiffsbohrmuschel Teredo navalis greift Holzanlagen an der Nordseeküste an. In Bremerhaven stehen dadurch hohe Sanierungskosten im Raum.
Die Schiffsbohrmuschel Teredo navalis verursacht Schäden an hölzernen Anlagen in Häfen und im Küstenschutz an der deutschen Nordseeküste. Auch Bremerhaven ist betroffen: Dort entstehen nach einem Bericht der Welt hohe Kosten für die Sanierung beschädigter Bauteile.
Die Tiere besiedeln Holzoberflächen zunächst als Larven. Anschließend bohren sie sich in das Material und können dessen Stabilität beeinträchtigen. Betroffen sein können unter anderem hölzerne Bauteile von Hafenanlagen und Küstenschutzbauwerken.
Schäden im Holzinneren
Die Bohrmuschel wird trotz ihres Namens auch Schiffsbohrwurm genannt. Sie lebt im Holz und hinterlässt dort Gänge. Schäden können deshalb von außen zunächst schwer erkennbar sein. Werden hölzerne Konstruktionen stark befallen, kann eine Sanierung oder ein Austausch nötig werden.
Kontrolle in Norddeich
In Norddeich wird der Befall nach Angaben des Berichts durch ein Monitoring beobachtet. Dabei wird dokumentiert, ob und in welchem Umfang sich die Bohrmuscheln an Holz ansiedeln. Die Erkenntnisse sollen helfen, Schäden an Anlagen frühzeitig festzustellen.
Für Bremerhaven nennt der Bericht keine konkrete Summe der Sanierungskosten. Wie groß der Schaden an einzelnen Anlagen ist und welche Maßnahmen dort vorgesehen sind, geht aus den vorliegenden Angaben ebenfalls nicht hervor.
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