Rund 1.600 Menschen bei Gen-Z-Protest in Bremen
Die Initiative „Gen Z regelt“ hat in Bremen für bessere Lebensbedingungen demonstriert. Aus dem Protestzug wurden mehrere Böller gezündet.
Rund 1.600 Menschen haben sich am Sonnabend an der Demonstration der Initiative „Gen Z regelt“ in Bremen beteiligt. Das berichtete Radio Bremen. Der Protest begann auf dem Domshof und führte über die Weser zurück zum Ausgangspunkt.
Aus dem Demonstrationszug wurden dem Bericht zufolge mehrere Böller gezündet. Weitere Zwischenfälle wurden bis zum Nachmittag nicht gemeldet.
Bundesweiter Aktionstag
Die Bremer Kundgebung war Teil eines bundesweiten Aktionstags. Proteste gab es unter anderem auch in Hannover, Göttingen und Hamburg. Die Initiative fordert mehr Investitionen in Bildung, soziale Sicherheit, Gesundheit und Klimaschutz. Zu den zentralen Themen zählen zudem steigende Lebenshaltungskosten, bezahlbarer Wohnraum und die Ablehnung einer Wehrpflicht.
In Hannover schätzte die Polizei die Zahl der Teilnehmenden am Nachmittag auf rund 5.800. Dort holten Einsatzkräfte eine Frau aus dem Demonstrationszug, die Pyrotechnik gezündet haben soll. Zuvor hatte die Polizei darauf hingewiesen, dass das Abbrennen von Pyrotechnik verboten ist. Der Protest verlief nach Angaben der Beamten ansonsten weitgehend friedlich.
Göttinger Protest beendet
In Göttingen nahmen laut Polizei in der Spitze etwa 800 Menschen teil. Die Organisatoren nannten höhere Zahlen von bis zu 1.200 Demonstrierenden. Die Aktion endete kurz vor 17 Uhr. Nach Angaben der Polizei blieb sie friedlich und verlief ohne Zwischenfälle oder Verkehrsbehinderungen.
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