„GenZRegelt“ in Bremen: Anmeldung auf 4.000 Teilnehmer erhöht
Für Samstag ist in Bremen eine Demonstration der Initiative „GenZRegelt“ geplant. Hinweise auf drohende Gewalt gibt es laut Innenressort bislang nicht.
Für Samstag, 31. Oktober, ist in Bremen eine Demonstration unter dem Motto „GenZRegelt“ angemeldet. Die erwartete Teilnehmerzahl wurde inzwischen deutlich angehoben: Statt zunächst rund 70 Menschen nennt die Anmeldung nun etwa 4.000 mögliche Teilnehmer. Nach Angaben des Bremer Innenressorts gibt es derzeit keine konkreten Hinweise auf geplante Gewalttaten.
Die Versammlung soll zwischen 14 und 18 Uhr stattfinden. Wo sie beginnt oder abgehalten wird, steht noch nicht fest. Der Versammlungsort werde derzeit abgestimmt. Der Marktplatz kommt wegen des Kleinen Freimarkts nicht infrage.
Polizei plant flexibel
Bei der Zahl von 4.000 Teilnehmern handelt es sich um eine Schätzung der anmeldenden Privatperson. Wie viele Menschen tatsächlich erscheinen, lässt sich daraus nicht sicher ableiten. Die Polizei bereitet sich deshalb auf unterschiedliche Größenordnungen vor.
Auch die niedersächsischen Sicherheitsbehörden beobachten die für Samstag angekündigten Proteste. Das dortige Innenministerium sieht bislang keine Anzeichen für eine erhebliche Gefährdung. Dem niedersächsischen Verfassungsschutz liegen demnach keine Erkenntnisse über eine größere Vereinnahmung der Proteste durch Linksextremisten vor. Auffällige Mobilisierungsaktivitäten aus der linksextremistischen Szene seien ebenfalls nicht erkennbar.
Keine Eskalation vorwegnehmen
Ein Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums warnte davor, eine Eskalation bereits im Vorfeld anzunehmen. Junge Menschen müssten ihre Anliegen auf der Straße vertreten können. Zugleich würden die Sicherheitsbehörden die Entwicklung ernst nehmen und genau verfolgen.
Zusätzlich rechnen die Einsatzkräfte wegen Halloween am 31. Oktober mit einem arbeitsreichen Tag und Abend. In den vergangenen Jahren war dabei in niedersächsischen Städten unter anderem Pyrotechnik eingesetzt worden. Einzelne Stadtteile sollen deshalb besonders beobachtet werden.
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