Rosengarten in Speckenbüttel wird ökologisch umgebaut

Ab 5. Oktober wird der Rosengarten in Speckenbüttel neu gestaltet. Bis kurz vor Weihnachten bleibt die Anlage voraussichtlich gesperrt.

Panorama 30. September 2026, 00:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Der Rosengarten in Speckenbüttel wird ab Montag, 5. Oktober 2026, umfassend umgestaltet. Die rund 1.100 Quadratmeter große Pflanzfläche bleibt während der Arbeiten vollständig für Besucherinnen und Besucher gesperrt. Die Fertigstellung ist kurz vor Weihnachten vorgesehen. Schlechtes Wetter könnte den Zeitplan verzögern.

Grund für den Umbau ist der schlechte Zustand zahlreicher alter Rosen. Viele Pflanzen blühen kaum noch oder sind bereits abgestorben. An die Stelle des bisherigen Rosensortengartens soll deshalb eine Mischung aus Rosen, Stauden und kleineren Gehölzen treten.

Mehr Lebensräume

Geplant sind außerdem sieben Hochstammbäume und heimische größere Gehölze. Die vielfältigere Bepflanzung soll das Kleinklima verbessern und die Anlage widerstandsfähiger gegen Folgen des Klimawandels machen. Zugleich entstehen zusätzliche Nahrungsquellen und Lebensräume für Insekten und Vögel.

Bei der Pflanzenauswahl wird auf gefüllte Blüten verzichtet. Solche Züchtungen bieten Insekten häufig keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu Pollen und Nektar. Die neue Zusammenstellung soll vom frühen Frühjahr bis weit in den Herbst hinein blühen.

Hochbeete am Weg

Ein weiterer Schwerpunkt ist die barriereärmere Gestaltung. In der Mitte des Gartens werden direkt am Weg Hochbeete angelegt und mit Mauern aus Findlingen eingefasst. Duftende Stauden und Halbsträucher sollen die Pflanzen auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Sehvermögen besser erlebbar machen.

Neue Hecken teilen die Fläche künftig in drei Bereiche. Die bestehende Blickachse durch den Garten bleibt dabei erhalten. Finanziell unterstützt wird der Umbau über das Bundesprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“.

Schauplatz

Speckenbüttel, Bremerhaven Große Karte

Orte

Bremerhaven

Originalquelle

Bremerhaven.de

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