„Polarstern“ zurück: Arktis-Daten erreichen Bremerhaven
Nach zehn Wochen in der Arktis hat die „Polarstern“ wieder Bremerhaven erreicht. Vor der nächsten Expedition steht ein Werftaufenthalt an.
Der Forschungseisbrecher „Polarstern“ ist am frühen Mittwochmorgen nach Bremerhaven zurückgekehrt. Das Schiff war zehn Wochen lang in der Arktis unterwegs und legte dabei rund 9000 Seemeilen zurück. Das entspricht etwa 17.000 Kilometern.
Etwa 40 Forschende aus mehreren Ländern nahmen an der Expedition teil. Vertreten waren unter anderem Deutschland, Argentinien und die USA. Für die „Polarstern“ war es nach Angaben des Alfred-Wegener-Instituts die neunte Fahrt zum Nordpol seit 1982.
Daten vom Meeresboden
Ein Schwerpunkt lag auf dem bislang nur wenig untersuchten Gebiet zwischen dem Nordpol und dem Lomonossow-Rücken. Dabei handelt es sich um ein unterseeisches Gebirge, das sich etwa 3000 Meter über den umgebenden Meeresboden erhebt.
Das Team kartierte die Region und sammelte geologische Daten. Die Untersuchungen sollen Erkenntnisse über frühere Entwicklungen in der Arktis liefern. Auf dieser Grundlage wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler künftige Veränderungen besser abschätzen.
Wartung vor Antarktisfahrt
Nach ihrer Rückkehr bleibt die „Polarstern“ zunächst in Bremerhaven. Der Eisbrecher soll für einige Wochen in die Lloyd Werft gebracht werden. Dort stehen planmäßige Wartungsarbeiten und Reparaturen an.
Viel Zeit bis zum nächsten Einsatz bleibt nicht: Bereits Mitte November soll das Schiff wieder auslaufen. Die nächste Expedition führt die „Polarstern“ in die Antarktis.
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