Oldenburg sucht Patinnen, Paten und Kurzzeitpflegepersonen
Das Jugendamt informiert am 1. September über Unterstützung für Kinder aus belasteten Familien – von wöchentlichen Patenschaften bis zur vorübergehenden Aufnahme.
Die Stadt Oldenburg sucht Ehrenamtliche, die Kinder und Jugendliche aus belasteten Familien begleiten oder bei Bedarf vorübergehend bei sich aufnehmen. Über die Angebote „FreiRaumZeit“ und Kurzzeitpflege informiert das Amt für Jugend und Familie am Dienstag, 1. September, in der Evangelischen Familien-Bildungsstätte.
Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr und erneut um 18 Uhr in der Gorch-Fock-Straße. Koordinatorin Sandra Strahler erläutert die beiden Modelle, die Voraussetzungen sowie die Rahmenbedingungen. Eine Anmeldung ist möglich, Interessierte können aber auch spontan teilnehmen.
Zwei Formen der Hilfe
Das Patenmodell „FreiRaumZeit“ richtet sich an Menschen, die langfristig regelmäßig Zeit mit einem Kind verbringen möchten. Die Treffen finden wöchentlich statt und sollen außerhalb des oft belastenden Familienalltags verlässliche Kontakte ermöglichen.
Bei der Kurzzeitpflege nehmen Einzelpersonen oder Familien Kinder und Jugendliche für einen vorher vereinbarten Zeitraum in ihrem Haushalt auf. Das Angebot kann nötig werden, wenn Eltern vorübergehend ausfallen, etwa wegen eines Krankenhausaufenthalts, und keine andere Betreuung zur Verfügung steht.
Begleitung für Ehrenamtliche
Die Hilfen sind besonders für Familien gedacht, in denen Eltern psychisch erkrankt oder mehrfach belastet sind. Auch kurzfristige Notlagen können damit überbrückt werden. Fachliche Vorkenntnisse verlangt die Stadt nicht. Wer sich engagiert, wird vorbereitet und fortlaufend begleitet; zudem ist ein Austausch mit anderen Patinnen, Paten und Pflegepersonen vorgesehen.
Im Gespräch bei der Informationsveranstaltung soll geklärt werden, welche Unterstützung zu den persönlichen Möglichkeiten und zur jeweiligen Lebenssituation passt. Anmeldungen sind bis Freitag, 28. August, bei der Koordinatorin möglich.
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