Oberschule im Park erhält Erweiterungsbau für 40 Millionen Euro
Zwölf neue Klassenräume und eine Dreifeldhalle: Der Erweiterungsbau der Oberschule im Park öffnet zum Schuljahr 2026/27.
Der rund 40 Millionen Euro teure Erweiterungsbau der Oberschule im Park ist fertig. Er wird in der Woche ab dem 21. September bei einem Schulfest eröffnet. Auf rund 6.000 Quadratmetern sind zwölf zusätzliche Klassenräume, Fachräume, Förderbereiche und ein Schülercafé entstanden.
Die Erweiterung war notwendig geworden, weil die Schule künftig vier statt bislang drei Klassen pro Jahrgang aufnimmt. Das barrierefreie Gebäude soll zum Beginn des Schuljahres 2026/27 vollständig zur Verfügung stehen.
Halle für Schule und Vereine
Zu dem Neubau gehört eine Dreifeld-Sporthalle. Sie ersetzt die frühere Turnhalle, die durch einen Brand zerstört worden war. Außerhalb des Schulbetriebs können auch Sportvereine aus dem Stadtteil die Anlage nutzen. Dafür wurde ein eigener Zugang geschaffen.
Die Halle ist teilweise in den Boden eingelassen. Über ihr befinden sich drei Geschosse mit den Schulräumen. Durch diese kompakte Bauweise sollten möglichst viele Bäume auf dem Gelände erhalten bleiben.
Gründach und Solarstrom
Der Neubau erfüllt nach Angaben des Bremer Senats den Effizienzhaus-40-Standard. Dieser steht für einen vergleichsweise niedrigen Energiebedarf. Zur Ausstattung gehören außerdem ein begrüntes Dach, eine Photovoltaikanlage und ein grünes Klassenzimmer auf dem Dach.
Für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung wurden eigene Differenzierungsbereiche eingerichtet. Dort kann Unterricht zeitweise in kleineren Gruppen oder mit individueller Unterstützung stattfinden.
Bauzeit von gut einem Jahr
Zwischen der Grundsteinlegung im Sommer 2025 und der Fertigstellung lag nach Angaben von Immobilien Bremen etwas mehr als ein Jahr. Umgesetzt wurde das Vorhaben als öffentlich-private Partnerschaft von Immobilien Bremen und der August Reiners Bauunternehmung. Nach Angaben der Beteiligten blieb das Projekt im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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