Nordwolle-Rundgang zeigt Wandel vom Fabrikareal zum Stadtquartier
Eine Außenführung führt am 26. September über das Delmenhorster Nordwolle-Gelände und zeichnet dessen Entwicklung von der Textilfabrik zum Stadtteil nach.
Das Nordwestdeutsche Museum für IndustrieKultur bietet am Sonnabend, 26. September 2026, eine Außenführung über das Nordwolle-Gelände in Delmenhorst an. Der etwa zweistündige Rundgang beginnt um 15 Uhr an der Turbinenhalle des Fabrikmuseums.
Industriegeschichte vor Ort
Museumsführerin Ingrid Heimann erläutert die Entstehung und weitere Entwicklung der Norddeutschen Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei. Im Mittelpunkt steht der Wandel des früheren Fabrikgeländes zu einem heutigen Stadtquartier. Historische Bauten und moderne Architektur machen die unterschiedlichen Phasen des Areals sichtbar.
Der Rundgang führt unter anderem an der ehemaligen Unternehmervilla, den Arbeiterhäusern, dem früheren Mädchenwohnheim und der einstigen Speiseanstalt vorbei. Diese Gebäude stehen unter Denkmalschutz. An ihnen lässt sich nachvollziehen, wie eng Wohnen, Arbeiten und Versorgung auf dem früheren Werksgelände miteinander verbunden waren.
Wandel eines Industriedenkmals
Die Führung trägt den Titel „Wohnen und Leben auf der Wolle“. Neben der Geschichte des Unternehmens geht es um die heutige Nutzung des Geländes. Die Mischung aus erhaltenen Industriebauten, Wohngebäuden und neuer Architektur veranschaulicht den Strukturwandel auf dem Areal.
Treffpunkt ist die Turbinenhalle am Turbinenhaus. Die Teilnahme kostet sechs Euro, ermäßigt fünf Euro. Kinder unter sieben Jahren können kostenlos an der Führung teilnehmen.
Schauplatz
Orte
Originalquelle
Stadt DelmenhorstKommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.