Nord-West Awards: Preise für Projekte aus Bremen und Bremerhaven
Bei den Nord-West Awards wurden in Cloppenburg Initiativen für Berufsorientierung, Pflege, Klimabildung und Wasserstoff ausgezeichnet.
Mehrere Projekte aus Bremen und Bremerhaven sind bei den Nord-West Awards ausgezeichnet worden. Bei der Preisverleihung im Museumsdorf Cloppenburg erhielten die Gewinnerprojekte in vier Kategorien jeweils 5000 Euro. Zweite Plätze waren mit 3000 Euro, dritte Plätze mit 2000 Euro dotiert.
Für die siebte Auflage des Wettbewerbs hatten sich mehr als 100 Projekte beworben. 14 davon erreichten das Finale. Die Auszeichnung würdigt Initiativen aus den Bereichen gesellschaftlicher Zusammenhalt, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Innovationskraft.
Preise für Engagement
In der Kategorie gesellschaftlicher Zusammenhalt gewann „STARK! von der Schule ins berufliche Leben“ aus dem Landkreis Cloppenburg. Der Verein pfiffikus vermittelt Jugendlichen praktische Einblicke in Berufe und bringt sie mit regionalen Unternehmen zusammen.
Den zweiten Platz belegte die Oldenburger Initiative „Demokratie-Visionen“, die Dialog und demokratische Beteiligung fördern will. Zwei dritte Plätze gingen an „Future Now! Metropolregion Nordwest“ vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven und der Hochschule Bremen sowie an das Bremerhavener Projekt WERK. „Future Now!“ vermittelt in Mitmachformaten Wissen über den Klimawandel. WERK entwickelt in einem Altbau im Stadtzentrum einen Kultur- und Begegnungsort mit Bildungsangeboten.
Gesundheit und Wasserstoff
Den Gesundheits-Award gewann „BeBe Robot“ der Bremer Medienagentur vomhörensehen. Das Mixed-Media-Planspiel befasst sich mit möglichen Folgen von Künstlicher Intelligenz und Robotik für die Pflege im Jahr 2050. Die Bremer Initiative „#NOTALONE“, die für einen offeneren Umgang mit psychischer Gesundheit wirbt, kam auf Platz zwei.
Der Nachhaltigkeits-Award ging an „HY.City.Bremerhaven“ von Green Fuels. Das Unternehmen baut in Bremerhaven ein Wasserstoffsystem mit Erzeugung, Speicherung und öffentlicher Tankmöglichkeit auf. Damit sollen auch Wasserstoffbusse des Bremerhavener Nahverkehrs versorgt werden.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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