Nord-West Awards: Auszeichnungen für Projekte aus Bremen und Bremerhaven
Vier Kategorien, 14 Finalprojekte und mehrere Platzierungen für Initiativen aus Bremen und Bremerhaven: Die Nord-West Awards sind in Cloppenburg vergeben worden.
Bei den Nord-West Awards sind mehrere Projekte aus Bremen und Bremerhaven ausgezeichnet worden. Die Metropolregion Nordwest verlieh die Preise am Donnerstag im Museumsdorf Cloppenburg in vier Kategorien: gesellschaftlicher Zusammenhalt, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Innovationskraft.
Aus mehr als 100 Bewerbungen hatte die Jury 14 Finalprojekte ausgewählt. Die jeweiligen Sieger erhielten 5000 Euro, für zweite Plätze wurden 3000 Euro und für dritte Plätze 2000 Euro vergeben.
Bremerhavener Projekte prämiert
In der Kategorie gesellschaftlicher Zusammenhalt teilten sich zwei Projekte den dritten Platz. „Future Now! Metropolregion Nordwest“ bringt Klimawandel-Wissen mit Mitmachformaten an Schulen, in Betriebe und zu öffentlichen Veranstaltungen. Beteiligt sind das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven und das Institut für angewandte Medienforschung der Hochschule Bremen.
Ebenfalls auf Rang drei landete das Projekt WERK. In einem fünfstöckigen Altbau in der Bremerhavener Innenstadt soll ein Kultur- und Praxisforschungszentrum mit Bildungsangeboten und offenem Begegnungsraum entstehen. Den ersten Preis dieser Kategorie gewann „STARK! von der Schule ins berufliche Leben“ des Vereins pfiffikus aus dem Landkreis Cloppenburg. Zweiter wurde die Oldenburger Initiative „Demokratie-Visionen“.
Pflege und Wasserstoff
Den Gesundheits-Award gewann „BeBe Robot“ der Bremer Medienagentur vomhörensehen. Das Mixed-Media-Planspiel befasst sich mit möglichen Entwicklungen einer durch künstliche Intelligenz und Robotik unterstützten Pflege im Jahr 2050. Rang zwei ging an die Bremer Initiative „#NOTALONE“, die psychische Gesundheit mit Kampagnen im öffentlichen Raum stärker thematisieren will.
Der Nachhaltigkeits-Award ging an „HY.City.Bremerhaven“ von Green Fuels. Das Unternehmen baut in Bremerhaven ein Wasserstoffsystem für Mobilität auf, das Erzeugung, Speicherung und öffentliche Betankung verbindet. Auch Wasserstoffbusse des Bremerhavener Nahverkehrs sollen versorgt werden.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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