Neues Studierendenwohnheim für Bremerhaven soll geprüft werden
Ein Wohnheim mit 106 Plätzen ist voll belegt. Grüne+P wollen deshalb prüfen lassen, wie zusätzlicher Wohnraum für Studierende entstehen kann.
In Bremerhaven könnte die Suche nach zusätzlichen Wohnungen für Studierende auf die politische Agenda kommen. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + P beantragt, ein weiteres Wohnheim oder andere zusätzliche Unterkünfte prüfen zu lassen. Die Stadtverordnetenversammlung soll am 29. Oktober über den Vorstoß beraten.
Nach Angaben der Fraktion sind alle 106 Plätze im Studierendenwohnheim an der Straße An der Allee belegt. Zudem gebe es eine Warteliste. Steigende Mieten erschwerten die Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft, erklärte die sozialpolitische Sprecherin Petra Coordes.
Gespräche mit Vermietern
Der Antrag sieht vor, dass der Magistrat gemeinsam mit mehreren Akteuren nach Lösungen sucht. Einbezogen werden sollen die kommunale Wohnungsgesellschaft Stäwog, die Gewoba, die GWF und das Studierendenwerk. Geprüft werden soll sowohl der Bau oder die Einrichtung eines weiteren Wohnheims als auch die Schaffung anderer Wohnangebote für Studierende.
Mit dem Antrag ist noch keine Entscheidung über einen Standort, die Zahl zusätzlicher Plätze oder eine Finanzierung verbunden. Zunächst geht es darum, mögliche Modelle und Kooperationen zu untersuchen.
Bericht für Februar geplant
Über das Ergebnis der Prüfung soll der Magistrat nach dem Willen der Fraktion im Februar 2027 im Bau- und Umweltausschuss berichten. Coordes sieht günstige Wohnungen als einen wichtigen Faktor für die Attraktivität Bremerhavens als Studienort. Ob die geforderte Prüfung erfolgt, hängt zunächst von der Beratung in der Stadtverordnetenversammlung ab.
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