Neue Regionalzüge für Bremen verspäten sich erneut

Alstom verschiebt die Lieferung von 34 Doppelstockzügen für das Expresskreuz Bremen-Niedersachsen zum siebten Mal. Sie soll nun erst 2028 beginnen.

Verkehr 08. Oktober 2026, 02:52 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Die neuen Doppelstockzüge für den Regionalverkehr in Bremen und Niedersachsen kommen erneut später als geplant. Hersteller Alstom will mit der Auslieferung der 34 Fahrzeuge für das Expresskreuz Bremen-Niedersachsen nun erst 2028 beginnen.

Damit verschiebt sich der Zeitplan bereits zum siebten Mal. Nach der zuletzt geltenden Planung sollten die neuen Züge ab 2027 schrittweise bereitgestellt werden. Dieser Termin ist nicht mehr zu halten, wie Alstom mitteilte.

Zeitplan erneut geändert

Die Verzögerung betrifft eine größere Fahrzeugflotte für den Regionalverkehr in beiden Bundesländern. Wann im Jahr 2028 die ersten Züge ausgeliefert werden sollen und in welchem Tempo die weiteren Fahrzeuge folgen, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Auch zu den Gründen für die erneute Verschiebung wurden in den vorliegenden Angaben keine Einzelheiten genannt. Offen bleibt zudem, wann die neuen Fahrzeuge nach Beginn der Auslieferung tatsächlich im Fahrgastbetrieb eingesetzt werden können.

34 Fahrzeuge betroffen

Mit der neuen Ankündigung bleibt die Modernisierung des Expresskreuzes Bremen-Niedersachsen länger als zuletzt vorgesehen ohne die bestellten Züge. Für Fahrgäste bedeutet die Mitteilung zunächst vor allem, dass sie mindestens bis 2028 auf die ersten neuen Doppelstockfahrzeuge warten müssen.

Ein genauer überarbeiteter Ablauf für Lieferung und schrittweise Inbetriebnahme wurde bislang nicht genannt.

Originalquelle

Süddeutsche Zeitung

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