Neue Doppelstockzüge für Bremen kommen frühestens 2028
Alstom verschiebt die Lieferung von 34 Regionalzügen erneut. Die Fahrzeuge für Verbindungen zwischen Hannover, Bremen und Oldenburg verspäten sich zum siebten Mal.
Die geplanten neuen Doppelstockzüge für den Regionalverkehr zwischen Hannover, Bremen und Oldenburg werden frühestens 2028 ausgeliefert. Hersteller Alstom hat den Zeitplan für die 34 Fahrzeuge erneut verschoben. Nach der bisherigen Planung sollte die Bereitstellung 2027 beginnen.
Es ist bereits die siebte Verzögerung bei dem Auftrag. Die Züge sind für das Expresskreuz Bremen-Niedersachsen vorgesehen, das wichtige Regionalverbindungen zwischen den beiden Bundesländern bündelt.
Zeitplan mehrfach verfehlt
Mit der erneuten Verschiebung müssen Fahrgäste mindestens ein weiteres Jahr auf die neue Fahrzeugflotte warten. Einen genaueren Liefertermin innerhalb des Jahres 2028 nennt die vorliegende Meldung nicht. Damit bleibt offen, wann die ersten Doppelstockzüge tatsächlich im regulären Betrieb eingesetzt werden können.
Betroffen sind Verbindungen in einem stark genutzten Bahnkorridor, der die Landeshauptstadt Hannover mit Bremen und Oldenburg verbindet. Die 34 Fahrzeuge sollen den Regionalverkehr auf diesen Strecken erneuern.
Weitere Verzögerung im Bahnnetz
Die spätere Auslieferung fällt in eine Phase, in der sich auch andere Bahnprojekte in der Region verschieben. Die Generalsanierung der Strecke Bremen–Bremerhaven könnte nach Angaben des Bremer Mobilitätsressorts statt 2027 erst 2032 beginnen. Eine offizielle Bestätigung der Deutschen Bahn oder des Bundesverkehrsministeriums stand dazu zuletzt noch aus.
Für das Expresskreuz steht nun zunächst fest: Der zuletzt genannte Starttermin für die neuen Züge im Jahr 2027 ist nicht mehr zu halten.
Orte
Originalquelle
HAZ – Hannoversche AllgemeineKommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.