Neue Agenturchefin: Fokus auf Qualifizierung und Kitas
Tina Heliosch leitet seit August die Arbeitsagentur Bremen-Bremerhaven. Mit dem Senat sprach sie über Fachkräftesicherung, Jugendarbeitslosigkeit und Weiterbildung.
Tina Heliosch ist seit dem 1. August neue Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven. Bei einem Treffen mit Arbeitssenatorin Claudia Schilling standen die Lage auf dem Arbeitsmarkt sowie gemeinsame Vorhaben für Qualifizierung und Beschäftigung im Mittelpunkt.
Heliosch war zuvor fast zehn Jahre an der Spitze der Arbeitsagentur Vechta. Seit Oktober 2024 hatte sie zusätzlich die Agentur für Arbeit Osnabrück kommissarisch geführt.
Herausforderungen am Arbeitsmarkt
Nach Angaben des Sozialressorts ist die Zahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter im Land Bremen in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Zum Zuwachs hätten besonders Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit beigetragen. Zugleich bleiben die vergleichsweise hohe Jugendarbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit wichtige Themen.
Senat, Arbeitsagentur und Jobcenter in Bremen und Bremerhaven wollen ihre Zusammenarbeit bei der Vermittlung in Arbeit und bei Weiterbildungen fortsetzen. Dabei sollen vor allem Menschen unterstützt werden, die länger ohne Beschäftigung sind.
Programm für Kitas
Ein Schwerpunkt ist die Fachkräftegewinnung für Kindertagesstätten. Im September soll erneut das Programm ProKita II beginnen. Bis zu 50 Teilnehmende können dabei über eine 900-stündige sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf eine berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher vorbereitet werden.
Das Arbeitsressort strebt dafür eine weitreichende Förderung durch die Arbeitsagentur nach dem Qualifizierungschancengesetz an. Das Bundesinstrument unterstützt Weiterbildung, insbesondere wenn sich berufliche Anforderungen verändern. Weitere Gesprächsthemen waren arbeitsmarktpolitische Landesprojekte, Mittel des Europäischen Sozialfonds und die Gremienarbeit bei Jobcenter und Jugendberufsagentur.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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