Nach AfD-Wahlsieg: Protestkundgebung in Oldenburg angekündigt
Mehrere Initiativen wollen am Freitag auf dem Oldenburger Bahnhofsvorplatz gegen die AfD und für Demokratie demonstrieren.
Nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt ist in Oldenburg eine Demonstration angekündigt. Mehrere Initiativen rufen für Freitag ab 17 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz auf. Das Motto lautet „Zusammen für die Demokratie und gegen die AfD“.
Die Proteste richten sich gegen den Erfolg des AfD-Landesverbands Sachsen-Anhalt, der als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird. Weitere Angaben zu erwartetem Ablauf oder zur Zahl der Teilnehmenden liegen nicht vor.
Weitere Kundgebungen geplant
Auch in anderen Städten Niedersachsens sind Demonstrationen angemeldet. In Göttingen soll am Abend um 18 Uhr am Gänseliesel-Brunnen auf dem Markt eine Kundgebung des Bündnisses gegen Rechts stattfinden. Für Osnabrück ist ebenfalls um 18 Uhr eine Protestveranstaltung vor dem Rathaus geplant, zu der der Kreisverband der Linken aufgerufen hat.
In Hannover ist für Mittwoch eine Kundgebung am Rathaus vorgesehen. Dort hält die Gruppe „Sofa – Solidarischer Ort für Alle“ nach eigenen Angaben zudem den Weißekreuzplatz bis zum 12. September besetzt. Für Mittwoch ist außerdem in Bleckede eine Gegendemonstration angekündigt, wenn AfD-Co-Parteivorsitzende Alice Weidel den Kommunalwahlkampf ihrer Partei unterstützt.
Reaktionen auf Sachsen-Anhalt
Die angekündigten Aktionen stehen im Zusammenhang mit dem AfD-Ergebnis bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. In Niedersachsen wird vor den Kommunalwahlen mit Zugewinnen der Partei gerechnet.
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