Demo gegen AfD zieht am Freitag durch Oldenburg
Ein Bündnis ruft am Freitag ab 17 Uhr zu einer Kundgebung am Oldenburger Bahnhof auf. Für den anschließenden Aufzug über den Wallring werden etwa 1000 Menschen erwartet.
In Oldenburg ist für Freitag, 11. September, eine Demonstration gegen Rechtsextremismus und die AfD angekündigt. Die Auftaktkundgebung beginnt um 17 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. Nach Angaben des Bündnisses werden rund 1000 Teilnehmende erwartet.
Die Veranstalter wollen wenige Tage vor der Kommunalwahl am Sonntag für demokratische Werte demonstrieren. Beteiligt sind zivilgesellschaftliche Initiativen, Kirchenverbände, Hochschulgruppen und weitere Organisationen.
Route über den Wallring
Ab 18 Uhr soll sich der Demonstrationszug vom Bahnhofsvorplatz über Moslestraße, Heiligengeistwall, Theaterwall, Schlosswall und Paradewall bewegen. Über die Güterstraße führt die Strecke zurück zum Bahnhof. Während des Aufzugs kann es in der Innenstadt zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Bei der Auftaktkundgebung sind Beiträge der DGB-Jugend, von Religionsgemeinschaften und dem Unverschämt Kollektiv vorgesehen. Musikalisch angekündigt sind die Band Baratron sowie Chöre von Omas gegen Rechts und dem Graf-Anton-Günther-Gymnasium.
Breites Unterstützerbündnis
Zu den Unterstützern zählen unter anderem Black Youth Oldenburg, Fridays for Future Oldenburg, Omas gegen Rechts Oldenburg, United Against Racism Oldenburg, der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Oldenburg Stadt und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Die Marching Band des Graf-Anton-Günther-Gymnasiums soll den Zug begleiten. Nach Angaben der Organisatoren wird die Veranstaltung durch Spenden finanziert.
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